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Fotostrecke: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Bürgerentscheid in Schwentinental

Warum braucht die Feuerwehr ein neues Gerätehaus?

Als Orkan „Christian“ im Oktober 2013 über den Norden fegte, deckte er das Dach der Waschhalle ab. Ein Statiker stellte daraufhin fest, dass das Gebäude instabil ist. Seitdem darf die Feuerwehr ab Windstärke acht nur noch ein Tor öffnen, muss die Fahrzeuge also nacheinander herausfahren. Im Gebäude mussten Stahlstreben montiert werden, um es zu stützen.

Quelle: Merle Schaack

Gibt es Alternativen zum jetzigen Standort?

Dazu gibt es zwei Gutachten. Das aktuellste von 2016 kommt zu dem Schluss, dass der Ortsteil von der Ecke Dütschfeldredder/B202/B76-Auffahrt aus am besten zu versorgen wäre, bescheinigt aber auch dem jetzigen Standort als einzigem weiteren der zehn geprüften eine „weitestmögliche Abdeckung beider Ortsteile“. Nach Verhandlungen mit den Eigentümern der Alternativgrundstücke stellte Bürgermeister Michael Stremlau aber fest, dass keines davon zu haben ist. Die Bürgerinitiative hält auch einen Standort im Bereich Wasserwerksweg für denkbar. Dort, auf dem Gelände des Bauhofes, war die Feuerwehr für zwei Wochen nach dem Sturmschaden untergebracht. Zu diesem Standort gibt es kein Gutachten, Ortswehrführer Stefan Kühl bezeichnet die Erfahrungen dort als „sehr problematisch“.

Quelle: Ulf Dahl

Was kostet mehr?

Die Stadt hat ein angrenzendes Grundstück am Standort Bahnhofsstraße bereits gekauft. Die bisherigen Planungen für Abriss und Neubau am derzeitigen Standort gehen von Kosten von 3,9 Millionen Euro aus. Dabei könnten noch rund 100.000 Euro eingespart werden, wenn einige Extras gestrichen würden. Auf den anderen geprüften Flächen rechnet die Stadt mit Mehrkosten von rund 500.000 Euro, weil sie das Grundstück erst kaufen und erschließen müsste.

Quelle: dpa
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