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Fotostrecke: So erinnern sich SH-Politiker an Uwe Barschel

"Ich war damals 14 Jahre alt. Der Tod von Uwe Barschel war gleichwohl das erste landespolitische Ereignis, an das ich mich wirklich bewusst erinnere. Als die Tagesschau am 11. Oktober 1987 das Foto mit dem toten Uwe Barschel in der Badewanne zeigte,

verfolgten wir das im Urlaub in Österreich. Die Dimension des Ganzen habe ich damals noch nicht erfasst, aber auch nicht so viel später. Fünf Jahre später, also 1992, bin ich in die Junge Union

eingetreten und habe im Landtagswahlkampf schon ein bisschen mitgemacht. Spätestens da war mir klar, dass es für die CDU in der Situation schwer war, Wahlen zu gewinnen."

Daniel Günther, Ministerpräsident

Quelle: Kay Nietfeld/dpa

"Ich kann mich noch genau erinnern. Ich war Student, 22 Jahre alt und saß in einer Gaststätte im Westerwald, als die Nachricht im Radio kam. Alle wussten, dass ich aus Schleswig-Holstein komme und fragten: „Was ist denn da bei euch los?“ Ich fühlte mich fast als Kulturbotschafter, musste erklären, warum Karl-Otto Meyer die

Dänische Minderheit als Ein-Mann-Fraktion im Landtag vertritt. Zurück in Kiel jobbte ich als Postbote und stellte dem ehemaligen Regierungssprecher Herwig Ahrendsen seine Briefe zu. Wir haben oft über Barschel gesprochen. Ich glaube, dass es Selbstmord war. Das ist aber nur ein Bauchgefühl."

Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag

Quelle: Markus Scholz/dpa

"Barschel hätte für politische Erfolge sprichwörtlich seine Großmutter verkauft, aber dass er kriminelle Akte begehen oder veranlassen würde, habe ich aus meiner Kenntnis seiner Person ausgeschlossen."

Wolfgang Kubicki,Stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP

Quelle: Markus Scholz/dpa
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