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KN hilft Leben retten
"Leben retten!"
Ein Kalender unterstützt die KN-Aktion
Foto: Elvira Brandt unterstützt mit einem Kalender die Aktion "Leben retten!"

Die Sozialpädagogin Elvira Berndt aus Honigsee im Kreis Plön hat mit einer Freundin den Kursus "Leben retten!" absolviert. Und sie gibt jetzt einen Kalender heraus, um auch anderen Schleswig-Holsteinern eine Teilnahme zu ermöglichen.

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Foto: Peter Tews und sein Lebensretter Ashot Babakhanyan (links) mit Familie.
Auf der Terrasse Flüchtling wird zum Lebensretter

Der Tag, an dem Ashot Babakhanyan zum Lebensretter wurde, liegt rund zwei Monate zurück. Aber wenn er über das dramatische Geschehen spricht, treten ihm noch immer Tränen in die Augen. Peter Tews scheint dann fasst ein bisschen mit seinem Glücksengel zu leiden.

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Foto: Rang nach einem Herzstillstand mit dem Tod: Kai-Uwe Kobarg, der durch das mutige Eingreifen seiner Ersthelfer weiterhin glückliche Stunden mit Ehefrau Britta genießen kann.
Vom Kollegen gerettet Der Herzstillstand kam aus dem Nichts

Vor einem Jahr brach Kai-Uwe Kobarg bewusstlos zusammen. Dank engagierter Kollegen hat er überlebt und genießt sein neues Leben.

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Aktion im Citti Park

Leben retten? Diese Klasse macht's vor

Foto: Die Klasse 4d der Theodor-Heuss-Schule in Kiel machte mit bei der Aktion von KN und UKSH "Leben retten!" im Citti Park.

Jonathan ist zwar erst zehn Jahre alt, aber die Reanimation beherrscht er am Ende dieser Schulstunde schon richtig gut. Lernen fürs Leben, das hatte seine Lehrerin Tanja Behrens von der Theodor-Heuss-Grundschule im Sinn, als sie mit der Klasse 4d im Citti Park die Aktion „Leben retten!“ besuchte.

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Neue App

Drei Minuten, die Leben retten

Foto: KN-Geschäftsführer Sven Fricke (v. li.), Dr. Hartwig Marung vom UKSH und Martin Kleehaus von der Ecorium GmbH stellten die Retter-App auf der Cebit vor.

Es geht um wenige Minuten, die entscheidend sein können: Mit einer neuen App mehr Leben retten, das wollen das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), die Kieler Nachrichten und die AG Rhythmologie. Sie haben am Dienstag auf der Technologiemesse Cebit „Meine Stadt rettet“ vorgestellt.

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KN hilft Leben retten!

„Ulf hat sofort gesehen, was los war“

Foto: „Ich bin meinen Rettern von Herzen dankbar, dass sie so für mein Leben gekämpft haben“, sagt Günther Danklefsen (2. von links), der sich noch immer mit (von links) Peter Kostbade, Ulf Greinert und Karl-Heinz Liebenthal zum Tischtennisspielen trifft.

Es hat Günther Danklefsen aus heiterem Himmel getroffen. Damals, am 23. Januar 2009. „Morgens stand ich mit beiden Füßen im Leben. Abends war ich mit eineinhalb Beinen auf der anderen Seite“, sagt der 70-Jährige aus Warnau.

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„Leben retten!“

App-solut einfach: Der schnelle Weg zum Defi

Foto: Dieser Laien-Defibrillator des Herstellers Primedic ist für den einmaligen Gebrauch vorgesehen bei Patienten, die bewusstlos und ohne Atmung sind (Kinder ab etwa acht  Jahren bzw. über 25 Kilogramm). Eine Benutzung wird für Ersthelfer empfohlen, die bereits eine Schulung erhalten haben. Während der Defibrillation sollte direkter Kontakt zum Patienten vermieden werden. Die Bedienung des Geräts erklärt sich durch Aufschriften und Sprachsteuerung selbst.

Unter dem Motto „Leben retten!“ machen Universitätsklinikum (UKSH) und Kieler Nachrichten viele Schleswig-Holsteiner zu Lebensrettern.  Die Frage blieb bisher oft, wie man einen Defibrillator im Notfall findet. Die schnellste Art der Suche ist derzeit eine App für iOS und Android.

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Aktion „Leben retten!“

Jochen Schweder überlebte dank Herzdruckmassage

Foto: Jochen Schweder aus Kiel: „Ich verdanke mein Leben dem Wissen und beherzten Eingreifen anderer. Deshalb sind solche Kurse wichtig.“

Ein Herzstillstand ist die häufigste Todesursache in Deutschland, er kann viele Ursachen haben. Manchmal kommt der Herztod ohne Vorwarnung, manchmal kündigt er sich an. Wie bei Jochen Schweder. Als er bei der Aktion „KN hilft Leben retten!“ am Donnerstag von seiner Rettung berichtete, wurde es ganz still im Raum.

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Aktion Leben Retten

Die Hemmschwelle überwinden

Foto: Jessika Popp und Walter Awolin üben die Herzmassage.

Die Angst, etwas falsch zu machen, hält Menschen oft davon ab, im Notfall einzugreifen. Im Rahmen der KN-Aktion Leben retten lernten rund 30 Leser am Montagabend in Schwentinental, wie man es richtig macht. Fazit der Teilnehmer: "Die Hemmschwelle ist überwunden."

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„KN hilft Leben retten!“ in Eckernförde

Zwei Stunden am Boden mit Anne

Foto: Regina Aßhauer (vorn) bearbeitet Puppe Anne: 100mal pro Minute in drei Intervallen zudrücken, dazwischen je zweimal beatmen.

Leben retten kann jeder. Nur trauen muss man sich. Wenn einem Menschen das Herz still steht, ob alt oder jung, erhöhen wenige beherzte Handgriffe die Überlebenschance drastisch. 24 Teilnehmer aus Eckernförde, Kiel und Umland lernten sie am Dienstag in Eckernförde.

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Handball-Europameister

Leben retten! Weinhold wird Pate

Foto: Zwei Handballer, die wissen wie wichtig schnelles Handeln bei Herzstillstand ist: Rainer Herold (li.), der früher beim Raisdorfer TSV spielte, musste 2011 nach einem Herzinfarkt wiederbelebt werden. THW-Profi Steffen Weinhold möchte lernen, Leben zu retten.

Als Steffen Weinhold gefragt wurde, ob er Pate der gemeinsamen Aktion „Leben retten!“ des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der Kieler Nachrichten werden wolle, musste der Kapitän des THW Kiel nicht lange überlegen.

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Aktuelle Nachrichten 2/3