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Meinungen Alev Doğan zu den Stickstoffdioxidwerten
Mehr Meinungen Alev Doğan zu den Stickstoffdioxidwerten
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10:00 22.08.2017
Von Alev Doğan
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 Da kann die Stadtverwaltung noch so sehr betonen, es handle sich bloß um ein lokales, nur einen kleinen Straßenabschnitt betreffendes Problem – die Platzierung an sich ist erst mal bemerkenswert.

Spätestens jetzt, da die Deutsche Umwelthilfe droht, gegen die Grenzüberschreitung zu klagen, braucht es eine klare Ursachenanalyse. Die Behörden können gar nicht aufhören zu betonen, dass die Grenzüberschreitungen nur mit dem Autoverkehr und nichts mit den Abgasen der Schiffe zu tun haben, die in Kiel festmachen. Frei nach dem Motto: „Am Theodor-Heuss-Ring fahren ja keine Schiffe.“ Und doch ist es überraschend, dass ausgerechnet am Kieler Theodor-Heuss-Ring die Luft so viel schlechter ist als in den allermeisten anderen Städten.

Die Stadt und das Landesumweltministerium haben jetzt die Verantwortung, Fachleute zu engagieren, die alle Faktoren unter die Lupe nehmen und erklären, welche Winde woher welche Abgase wohin tragen. Alles andere wäre stochern im (Dunst-)Nebel. Denn eines ist klar: Sollte es zu einer Klage der Deutschen Umwelthilfe und dann zu Fahrverboten kommen, hätten Diesel-Fahrer vollkommen Recht, sauer zu sein – und für Kiel wäre es peinlich, sich für Fördelage und Ostseewind zu loben.

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