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Meinungen Alev Doğan zu den neuen Studenten in Kiel
Mehr Meinungen Alev Doğan zu den neuen Studenten in Kiel
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21:00 19.10.2015
Von Alev Doğan

Gerade bei Jugendlichen aus Schleswig-Holstein scheint die Kieler Uni die erste Adresse zu sein. Außerdem auffällig: Kiel als Stadt ist bei den Jugendlichen beliebt. „Studentenstadt“ hörte man von allerlei Studierenden auf dem Campus. Bei mehr als 13 Prozent Studierenden innerhalb der Bevölkerung kann Kiel das wohl auch mit Fug und Recht von sich behaupten. Und natürlich die Ostsee... das Argument schlechthin.

Bei der gestrigen Erstsemester-Begrüßung ging es nicht nur ums Studieren in Kiel, sondern auch ums Leben in Kiel. Bürgermeister Peter Todeskino wies in seiner Ansprache richtigerweise auch auf die politische Gemengelage in der Landeshauptstadt hin. Sein Credo: Kiel ist eine weltoffene Stadt, Hunderten Flüchtlingen wird hier Tag für Tag auf beispielhafte Weise geholfen. Er forderte die Erstis auf, es den Tausenden Kielern gleichzutun, ehrenamtliches Engagement zu zeigen und politisch mitzumischen – zu Recht. Kiel sollte nicht nur eine Hochburg akademischer Nachwuchskräfte sein, sondern ein Jungbrunnen kluger und engagierter Menschen.

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Das war sozusagen Rettung in letzter Minute. Denn der HSH Nordbank lief zuletzt die Zeit davon. Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft des Instituts hätte schon sehr bald existenzbedrohend werden können. Dann nämlich, wenn Ratingagenturen die ohnehin schlechte Einstufung der Bank nochmals herabgesetzt hätten.

Jörn Genoux 19.10.2015

Ein seit Jahren leerstehendes Kaufhaus zum Notquartier umwandeln – darf eine Stadt das überhaupt? Als sich die Lage in der Nacht zu Sonnabend in Kiel zuspitzte und die Schlafplätze in der Markthalle nicht mehr ausreichten, müssen sich herzerweichende Szenen abgespielt haben.

Martina Drexler 18.10.2015

1:3 in Wiesbaden – Schwamm drüber, nur eine ärgerliche Niederlage für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel? Nein! Selten, vielleicht nie in seiner Amtszeit an der Förde wirkte Cheftrainer Karsten Neitzel so ratlos, so demoralisiert wie nach diesem sportlichen Rückschlag. Nicht nur die näher rückenden Abstiegsränge schienen an der mentalen Kraft des 47-Jährigen zu nagen.

Andreas Geidel 18.10.2015
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