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Meinungen Alexander Holzapfel zur Holstein-Tribüne
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07:00 09.01.2019
Von Alexander Holzapfel
Alexander Holzapfel ist Chef der Sportredaktion der Kieler Nachrichten Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Diese Aussicht ist nicht nur Balsam für die Seele der Fans. Auch die Verantwortlichen, die in einem viele Monate dauernden Ausschreibungsverfahren nicht einmal in der Verlängerung einen bauwilligen Generalunternehmer gefunden hatten, dürften durchatmen, wenn in Kürze grünes Licht für das Stahlrohr-Bauwerk gegeben wird.

Keiner wollte die neue Tribüne bauen, das muss im Nachhinein als die deftigste Niederlage dieser ansonsten sportlich überaus ansprechenden Störche-Hinrunde gewertet werden. Die ursprünglichen Tribünen-Pläne wandern jetzt erst einmal wieder in die Schublade. Die mehr als vier Millionen Euro, die Holstein für die provisorische Tribüne ausgeben will, schaffen dagegen für mehrere Jahre Lizenz-Sicherheit – sogar für den Fall, dass Holstein wieder an der Bundesliga schnuppert.

Die von der Deutschen Fußball-Liga geforderte Zuschauerkapazität in Höhe von 15000 zur Erlangung der Lizenz für die nächste Saison wird Holstein spätestens im Sommer erfüllt haben. Damit ist die größte Sorge vom Tisch, und ein wichtiger Schritt für die Zukunft getan. Ohne Druck kann der Komplettumbau, der für die Konkurrenzfähigkeit der KSV im Profi-Fußball so wichtig ist, weiter geplant werden. Und die Fans, die zuletzt bei der Suche nach Tickets leer ausgingen, können bald wieder ins Stadion gehen. Das alles sorgt für Ruhe und lässt die Holstein-Herzen höher schlagen.

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