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Meinungen Andreas Geidel zu Holstein Kiel in der Krise
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12:52 15.09.2015
Von Andreas Geidel

In der Vorsaison bildete die beste Defensive der Konkurrenz die Basis aller Erfolge. Heute steht die Schießbude der Liga in Kiel. 15 Gegentreffer nach sieben Partien lügen nicht. Die wegen Vereinswechseln oder Verletzungen weggebrochene Achse Kronholm-Wahl-Krause-Vendelbo-Kazior ist nicht annähernd gleichwertig ersetzt worden. Auch deshalb steht die Philosophie von KSV-Cheftrainer Karsten Neitzel, diese von harter Arbeit geprägte Liga vor allem mit gehobener Spielkultur dominieren zu können, auf dem Prüfstand. Zu oft durchkreuzten bisher just jene Defensiv-Neuerwerbungen, die als künftige Leit-Störche auserkoren waren, mit individuellen Fehlern die Matchpläne.

Das beste Mittel gegen die nach drei Niederlagen in den jüngsten vier Partien um sich greifende Verunsicherung ist die hinten stehende Null. Muss deshalb ein Abwehrroutinier aus dem Heer der zurzeit vereinslosen Profis verpflichtet werden? Eher nicht. Die Qualität des vorhandenen Personals sollte genügen, wenn es denn mit Blick auf die Stammplätze neu geordnet wird. Die Zeit für mutige Veränderungen drängt. Der im Frühjahr gewonnene Kredit steht auf dem Spiel. Und im schlimmsten Fall sogar noch mehr.

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