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Meinungen Anne Holbach zu Ernteausfällen durch Regen
Mehr Meinungen Anne Holbach zu Ernteausfällen durch Regen
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09:09 27.11.2017
Von Anne Holbach

Wenn die Ernte ins Wasser fällt, bleibt bare Münze auf dem Acker stehen. Natürlich kann man nun wetterresistente Sorten züchten oder nach staatlicher Unterstützung rufen, um die Ernteausfälle abzufedern. Eine langfristige Lösung ist das aber nicht.

Die Bauern müssen davon ausgehen, dass solche Wetterextreme – sei es Starkregen oder Dürre – in Zukunft häufiger werden. Schuld ist der Klimawandel, an dem die Landwirtschaft selbst nicht ganz unschuldig ist. Gemeinsam mit der Forstwirtschaft ist sie für fast ein Viertel aller weltweit ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich. Damit die Wetterkapriolen nicht Existenzen gefährden, müssen Landwirte verantwortungsvoll mit der Natur umgehen und sich zugleich stärker um Risikovorsorge kümmern.

Es braucht finanzielle Absicherung wie die Mehrgefahrenversicherungen. Doch die Prämien für diesen Schutz vor Sturm und Co. sind nicht günstig und für viele Landwirte nicht allein zu stemmen. Andere europäische Länder wie Frankreich oder Italien bezuschussen ihre Bauern kräftig, wenn sie solche Versicherungen abschließen. Deutschland könnte sich da etwas abschauen.

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