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Meinungen Bastian Modrow zum CDU-Papier
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07:00 21.10.2015
Von Bastian Modrow

Tatsächlich geht es um sehr viel mehr – um den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft.

Entscheidend ist, auf Basis der Erfahrungen mit den Flüchtlingszuzügen der 1990er-Jahre die politischen Weichen zu stellen, wachsam und vorbereitet zu sein. Eine gut aufgestellte und ausgerüstete Polizei und Justiz sind der Schlüssel dafür. Und es ist nur richtig, die Menschen dazu aufzufordern, offen über die Probleme zu reden, die der derzeitige Flüchtlingszustrom mit sich bringt. Sei es die Ärztin, die helfen möchte, aber an kulturellen Hürden scheitert. Oder das Sicherheitspersonal, das aufgrund von Verständigungsproblemen nicht beachtet wird.

Gerade die vielen freiwilligen Helfer, ohne die eine Aufnahme so vieler geflüchteter Menschen gar nicht möglich wäre, dürfen nicht dadurch entmutigt werden, dass ihnen nicht mehr als „Wir schaffen das!“ entgegen tönt. Dies schafft Nährboden für Radikale, gleich welcher Richtung. Sollte Angst in unserem gesellschaftlichen Veränderungsprozess die Oberhand gewinnen, kippt der soziale Friede. Und das wäre fatal.

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Vielleicht beschreiben es diese zwei Worte von Frank Schischefsky (Gewerkschaft Verdi) am besten: Der sprach am Dienstag vor der Mitarbeiterversammlung der HSH Nordbank in Kiel von einer „schrägen Situation“. Schräg – also weiterhin alles andere als stabil; aber auch im Sinne von ein wenig verrückt und eigentlich kaum zu glauben. Und das dürfte wohl recht treffend die Gefühlslage vieler Mitarbeiter beschreiben.

Jörn Genoux 20.10.2015

Ihre offizielle Sicht auf den VW-Skandal hat die IG Metall schnell gefunden: Die Abgasmanipulation haben Manager zu verantworten, die normalen Arbeitnehmer dürfen nicht leiden. „Wir zahlen nicht für eure Krise“, ist das Motto des scheidenden Gewerkschaftsvorsitzenden Detlef Wetzel.

Stefan Winter 20.10.2015

Kiel hat Zuwachs bekommen. 4802 neue Studenten hat die Christian-Albrechts-Universität in ihren Reihen begrüßt. Im Gespräch mit den Neulingen fiel zweierlei auf: Viele der sogenannten Erstis haben Geschwister, manche sogar Eltern, die bereits hier studiert haben. Die CAU als Heimatuniversität: Es scheint, dass wer einmal hier studiert, die Hochschule auch weiterempfiehlt.

Alev Doğan 19.10.2015
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