Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Bastian Modrow zur Spielsucht
Mehr Meinungen Bastian Modrow zur Spielsucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 06.03.2018
Von Bastian Modrow

 Spielsucht hat ein neues, jüngeres Gesicht und schickt sich an, Existenzen zu zerstören, bevor sie sich überhaupt entfalten können.

Im Internet lauern zigtausende Köder: Mal sind es epische Online-Rollenspiele, ein anderes Mal poppig-bunte Glücksspiele, stets zielgruppenorientiert platziert auf beliebten Portalen. Die Verlockung junger Menschen ist groß, sich in diesen virtuellen Welten zu verlieren und in letzter Konsequenz auch für virtuelle Güter real zu zahlen. Ein perfides System. Dass Spielsüchtige stetig jünger werden, überrascht daher nicht.

Entscheidend ist, rasch Konsequenzen zu ziehen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zum einen haben Kinder in einer vernetzten Welt immer früher Zugriff zum Internet, zum anderen wird Spielsucht noch immer gesellschaftlich heruntergespielt. Das Präventionsprojekt aus Schleswig-Holstein ist ein erster Baustein, um ein größeres Bewusstsein für die Gefahr zu schaffen. Ausreichen wird dies allein aber nicht. Ohne politisches Engagement für enge rechtliche Rahmenbedingungen und härtere Sanktionen für Anbieter von Online-Spielen und -Glücksspielen wird das Problem nicht einzudämmen sein.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Kieler Woche ist das Großereignis, das Emotionen pur auslöst und zur Identität dieser Stadt gehört wie die Förde. Wer hier bewährte Muster verändern will, muss überzeugende Ideen, aber auch Mut und Durchsetzungskraft mitbringen. Was Cheforganisator Philipp Dornberger und sein Team jetzt an Neuerungen vorstellen, macht richtig Lust auf das nächste Fest.

Martina Drexler 05.03.2018

Wenn man die Dinge nach Art der Kanzlerin einmal vom Ende her betrachtet, dann könnte der 3. März 2018 für Holstein Kiel eine historische Zäsur darstellen. Diese erschöpft sich natürlich nicht allein in den aktuellen Fakten, dass der Aufsteiger in die Zweite Fußball-Bundesliga den Tabellennachbarn MSV Duisburg mit 5:0 demütigte, damit das offizielle Klubziel Klassenerhalt erreichte und nachhaltig bestätigte, dass keiner der Konkurrenten besseren Fußball spielt als die Störche.

Thomas Pfeiffer 04.03.2018

Mit wem man am Freitag auch sprach: Die Personalie Jan Philipp Albrecht gilt bei den Grünen schon jetzt als Meisterstück des noch jungen Landesvorstands. Der Europa-Abgeordnete ist zwar erst 35 Jahre alt, genießt aber bereits hohes Renommee und gilt trotz der Absage des Favoriten Konstantin von Notz als erste Wahl.

Christian Hiersemenzel 02.03.2018