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Meinungen Bodo Stade zu Gerüchten
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21:21 18.01.2016
Von Bodo Stade

Und auch hier sind nun mal auch junge Flüchtlinge verdächtig. Deshalb ist natürlich nicht jeder Ausländer automatisch ein Täter. Der mit Abstand größte Teil der 1600 Sexualdelikte im Jahre 2014 ging auf das Konto deutscher Männer. Kiel ist deshalb auch noch lange nicht Köln. Und dennoch: Auch diese Taten müssen mit allem Nachdruck verfolgt werden.

 Die Landespolizei scheint dazu entschlossen. Sie hat sich offen und transparent geäußert, nennt Ross und Reiter. Das verdient Respekt und hat übrigens nichts mit einer pauschalen Verurteilung zu tun. Im Gegenteil: Es ist die einzige Chance, um in einer unübersichtlichen Gemengelage das notwendige Vertrauen in die Staatsgewalt aufrecht zu erhalten. Wie gefährlich instabil die Stimmung ist, zeigen nicht zuletzt die haarsträubenden Geschichten über kriminelle Ausländer, die gezielt in die Welt gesetzt werden – und von vielen Menschen im festen Glauben erzählt werden, dass sie von der Polizei wahrscheinlich unter der Decke gehalten werden.

 Gegen diese Lügen hilft nur schonungslose Wahrheit. Auch wenn sie weh tut.

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Politiker und Pastoren, sie liegen in Schleswig-Holstein mal wieder über Kreuz. Drei Jahre nach dem mühsam erzielten Kompromiss bei den heftig umstrittenen Sonntagsöffnungszeiten in Touristenorten geht es nun um die Frage, wieviel öffentliches Vergnügen an drei christlichen Feiertagen erlaubt sein sollte.

Gerhard Müller 18.01.2016

Wenn am Sonnabend in Berlin ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte Seite an Seite mit Verbraucherschützern, Kirchenvertretern und Politikern für eine neue Agrarpolitik unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt“ demonstrieren, zeigt sich erneut die ganze Wucht der Akzeptanzmisere, in der die Branche seit Jahren steckt.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 16.01.2016

Wie tief kann der Preis für Öl noch fallen? Das wissen wohl selbst Experten derzeit nicht. Im Sommer, als die Preise zu purzeln begannen, hieß es noch von vielen Fachleuten, der Preis für WTI (ebenso wie das Nordsee-Öl Brent eine Standardsorte, die als internationaler Maßstab gilt) werde ganz sicher nicht unter die Marke von 35 Dollar je Barrel (159 Liter) fallen.

Jörn Genoux 15.01.2016