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Meinungen Carola Jeschke zur Geldnot der Kliniken
Mehr Meinungen Carola Jeschke zur Geldnot der Kliniken
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07:36 08.02.2016
Von Carola Jeschke

Angesichts leerer Kassen sind viele Bundesländer nicht mehr in der Lage, Finanzlöcher an Kliniken und Krankenhäusern zu stopfen. Die Folgen sind bekannt: Investitionsstau und Qualitätsverlust. Nicht zu sprechen von medizinisch nicht unbedingt notwendigen, aber für Patienten wichtige Maßnahmen zur Genesung.

 Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von professionellem Fundraising ist es unverständlich, warum sich die meisten Krankenhäuser und Kliniken so schwer damit tun, entsprechende Strukturen schaffen. Das Beispiel UKSH zeigt: Das investierte Geld zum Aufbau einer Stabsstelle fließt doppelt und dreifach zurück. Mehr als dreieinhalb Millionen Euro in knapp fünf Jahren lautet die Bilanz der UKSH-Stabsstelle. Und das Beispiel zeigt, dass es tatsächlich genug private Spender gibt, denen die Qualität der Patientenversorgung in ihrer Stadt am Herzen liegt. Doch wenn diese nicht mal einen Hinweis auf Fördervereine, Ansprechpartner oder Spendenmöglichkeiten auf der Website finden, suchen sie sich andere Empfänger für ihr finanzielles Engagement. Durch diese mangelhafte Organisation verbauen sich viele Kliniken zusätzliche Einnahmequellen.

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Heike Stüben 08.02.2016

Um es gleich vorweg zu nehmen: Schriftliche Schulartempfehlungen sind keine tauglichen Kompasse zur Orientierung in der Schullandschaft (mehr). Nicht, dass sie in den meisten Fällen in die falsche Richtung gezeigt hätten.

Jürgen Küppers 06.02.2016

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Jörn Genoux 05.02.2016