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Meinungen Ch. Hiersemenzel zum Rauchen in Autos
Mehr Meinungen Ch. Hiersemenzel zum Rauchen in Autos
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22:43 14.06.2018
Von Christian Hiersemenzel
Christian Hiersemenzel Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Heute wundern sich viele, wenn sie nach einem lustigen Abend unter Freunden nach Hause kommen und ihre Jacke so sehr nach Rauch stinkt, dass sie auf dem Balkon auslüften muss. Wie schnell sich Gewohnheiten ändern. Umso verwunderlicher ist es, dass sich auch im Jahr 2018 noch mancher Erwachsene im Auto eine Zigarette ansteckt, obwohl hinter ihm Kinder sitzen. Die gesundheitlichen Gefahren, die Passivrauchen mit sich bringt, sollten sich auch bis in den letzten Winkel des Landes herumgesprochen haben.

Wahrscheinlich ist das sogar der Fall. Bloß scheint die Sucht manchmal stärker zu sein. Und Kinder sind in diesem Fall die Schwächeren. Es ist schon bezeichnend, dass Italien und Griechenland Raucher, die fahrlässig das Wohl Minderjähriger gefährden, längst mit saftigen Geldbußen bestrafen. Richtig so! In den Mittelmeerländern, aber zum Beispiel auch in Irland und Polen, liebt man Kinder. Auch in Deutschland?

Der Kinderschutzbund hat Recht: Die Initiative aus Schleswig-Holstein ist überfällig. Schlechter wird sie deshalb nicht. Und dass das Landtagsvotum gestern einstimmig fiel, sollte Gesundheitsminister Heiner Garg den nötigen Rückenwind geben. Alles andere als eine Zustimmung seiner Länderkollegen kommende Woche wäre ein Skandal.

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Sie mag überzogen sein. Doch wer die Kampfansage der Gewerkschaften an die Eigentümer der Provinzial verstehen möchte, der muss bedenken, dass viel auf dem Spiel steht – auch für den Standort Kiel.

Ulrich Metschies 14.06.2018

Jedes Jahr das leidige, nie leichte Thema: Wie erkläre ich den Jugendlichen, was sie beim Feiern auf der Kieler Woche dürfen? Wie viel Alkohol ist in Ordnung, ist es das überhaupt? Sollte nicht als Ausnahme auch bei dem einen oder anderen Schnäpschen mal ein Auge zugedrückt werden?

Niklas Wieczorek 14.06.2018

In vier Wahlgängen ist der CDU-Politiker Werner Kalinka deutlich damit gescheitert, sich zum Plöner Kreispräsidenten wählen zu lassen. Ist es unanständig von SPD, Linken, Grünen, der Kreiswählergemeinschaft und weiteren Abgeordneten, ihn nicht zu wählen?

Hans-Jürgen Schekahn 12.06.2018
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