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Meinungen Christian Hiersemenzel zum Zukunftslabor
Mehr Meinungen Christian Hiersemenzel zum Zukunftslabor
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10:00 24.10.2017
Von Christian Hiersemenzel
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Nicht nur, dass selbst seine Parteifreunde beim Stichwort BGE schon lange mit den Augen rollen – zu stark ist in Deutschland das Leistungsethos verankert. Fast noch wichtiger ist die Beobachtung, dass auch die FDP das Thema umtreibt. Bloß dass die Liberalen das Grundeinkommen in eine ganz andere Richtung drehen wollen, um auf diese Weise teure Bürokratie über Bord zu werfen und die Menschen in die Eigenverantwortung zu entlassen.

Die Nord-Union hat es mit einer veränderungswilligen Allianz zu tun, und darin steckt die Chance: Schleswig-Holsteins Sozialpolitiker müssen sich dringend Gedanken machen, wie wir damit umgehen wollen, dass plötzlich die Maschine den Busfahrer ersetzt, dass der Computer selbstständig Texte schreibt und der Roboter einen Teil der Altenpflege übernimmt. Künftig sind andere Modelle gefragt, die Arbeit wieder als das wertschätzen, was sie neben dem Geldverdienst auch noch ist: die Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe, wie der Grüne Wagner so richtig sagt. Der Vater des Zukunftslabors muss allerdings damit rechnen, dass sich sein Kind in eine andere Richtung entwickelt, als er sich das einmal vorgestellt hat.

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5600 Studienanfänger stürmten vergangene Woche an die Kieler Universität. Ein Beleg dafür, wie sehr sie als Studienort mit jetzt mehr als 26000 Nachwuchs-Akademikern an Attraktivität gewonnen hat. Wären da nicht der Platzmangel, die Vorlesungen in zugigen Hörsälen und Arbeiten in veralteten Räumen.

Martina Drexler 23.10.2017

Die Spannung steigt. Auf dem Spiel stehen Milliarden an Steuergeldern und die Zukunft von 2000 Arbeitsplätzen in Hamburg und Kiel. Wenn es ganz übel kommt, muss die HSH Nordbank schon in der kommenden Woche ihr Neugeschäft einstellen, muss die Abwicklung des einst größten Schiffsfinanzierers der Welt auf den Weg gebracht werden.

Ulrich Metschies 23.10.2017

Die Polizeibeamten sind noch zurückhaltend, wenn es um die sinkenden Einbruchszahlen geht, die sich in diesem Jahr abzeichnen. Kein Wunder – sie wissen sehr genau, dass die Saison der Einbrüche mit Beginn der dunklen Jahreszeit noch bevorsteht, und sich die Lage noch gehörig ändern kann, wenn zum Beispiel neue Diebesbanden im Norden anrücken sollten.

Florian Hanauer 22.10.2017
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