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Meinungen Christian Hiersemenzel zur Personalie Jan Philipp Albrecht
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22:41 02.03.2018
Von Christian Hiersemenzel

 Das ist für die Grünen deshalb so wichtig, weil Erfolge ihrer Politik nirgendwo sonst, das Finanzministerium als Schnittstelle ausgeklammert, so deutlich ablesbar sind wie im Umwelt- und Agrarministerium. Und zumal es Robert Habeck wie kaum ein anderer verstanden hat, Risse zwischen Ökologie und Ökonomie zu kitten.

Das setzt Maßstäbe. Der Nachfolger soll in den nächsten Jahren nach Möglichkeit zum Hoffnungsträger der Grünen aufgebaut werden. Man brauchte einen, der ihre Seele versteht und sich im Kabinett zwischen einem selbstbewussten CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther und einem ehrgeizigen FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz zu behaupten weiß. Albrecht traut man das zu.

Man darf davon ausgehen, dass Finanzministerin Monika Heinold die Personalie aktiv mitbefördert hat. Kein Wunder: Damit die Grünen auch über die Legislatur hinaus an der Regierung beteiligt sind, muss das Tandem zwischen ihr und dem Neuen schnurren. Einziger Nachteil: Albrecht kommt aus Hamburg, und das dürfte der CDU gar nicht schmecken. Importe aus der Hansestadt wollte sie eigentlich vermeiden. Günther dürfte den Vorschlag trotzdem begrüßen.

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Die Zukunft des HSH-Standorts Kiel ist alles andere als rosig. Die neuen Besitzer der Nordbank werden das Kreditinstitut mit teurem Doppelsitz an Elbe und Förde auf Rendite trimmen und insbesondere die Personalkosten senken. Hamburg drohen schmerzhafte Einschnitte. In Kiel dürften über kurz oder lang die Lichter ausgehen. Alles andere ist Wunschdenken.

Ulf B. Christen 02.03.2018

Die Stimmung ist gereizt. Wer Vertreter der Wohnungswirtschaft damit konfrontiert, dass die Mittelschicht am liebsten im Eigenheim mit Garten lebt und rein aus Kostengründen aufs Land zieht, dort aber niemals eine Mietwohnung akzeptieren würde, muss mit einer kräftigen Reaktion rechnen.

Christian Hiersemenzel 01.03.2018

Eigentlich lassen die Zahlen des Arbeitsmarktes in Schleswig-Holstein nur eine Interpretation zu: Wer sich anstrengt, findet einen Job. Weil der demografische Wandel ja zu einem stetigen Absinken der Arbeitslosenzahl führt, weil Arbeitgeber ja bereits „händeringend und monatelang“, wie es immer wieder heißt, Fachkräfte suchen.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 01.03.2018