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Meinungen Christian Longardt zu Informationen über kriminelle Asylbewerber
Mehr Meinungen Christian Longardt zu Informationen über kriminelle Asylbewerber
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21:43 13.01.2016
Von Christian Longardt

Der Rechtsstaat muss Konsequenz und Härte zeigen gegenüber dieser Minderheit der Flüchtlinge, damit die Integration der friedlichen Mehrheit gelingen kann.

Wahrheit und Klarheit – wie aber steht es damit in Schleswig-Holstein? Als im Herbst durch unsere Zeitung bekannt wurde, dass eine Bande albanischer Asylbewerber serienweise in Häuser einbricht, waren Landeskriminalamt und Innenminister in heller Aufregung und nach Kräften bemüht, den Vorgang herunterzuspielen. Konkrete Aussagen zu weiteren Einbrechern mit Asylantrag wurden verweigert. Die politische Absicht, die ehrlichen, wirklich Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten nicht zu diskreditieren, war schon damals offensichtlich.

Geschlagene drei Monate und eine dramatische Silvesternacht später endet nun der Eiertanz: Unter dem Druck der Kölner Ereignisse gibt Stefan Studt zu, dass 80 Asylbewerber und Flüchtlinge mitverantwortlich sind für die stark steigenden Einbruchszahlen. „Menschen mit Zuwanderungsrelevanz“ nennt man die Tätergruppe jetzt beschönigend. Im November wurde für diese Fälle sogar eine eigene Ermittlungseinheit gegründet. Erstaunlich, wo man kurz zuvor das Problem noch bestritten hatte.

Die zu uns gekommenen Flüchtlinge begehen nicht häufiger Straftaten als Deutsche, diese Tatsache ist hinreichend belegt. Es gibt aber sehr wohl einen Zusammenhang zwischen der alarmierenden Einbruchsstatistik und Ausländern, die hier Asylantrag stellen. Das hätten die Bürger, die sich seit Wochen fragen, wie sicher ihre Wohnungen noch sind, von der Landesregierung gern früher erfahren. Die aber ging mit der Wahrheit – sagen wir mal – sehr flexibel um.

Erstaunlich auch der Fall der albanischen Täter, die kurz vor Weihnachten in Kiel mit Hubschrauber-Unterstützung gestellt worden sind. Ein Fahndungserfolg, für den man die Polizei gefeiert hat. Vor wenigen Tagen wurde einer der mit Riesenaufwand gefassten Männer nun schon wieder bei einem Einbruch erwischt – erst jetzt sitzt er hinter Schloss und Riegel.

Es sind solche Vorgänge, die bei Polizisten den Frust wachsen lassen. Tatsächlich wird das Rechtsempfinden von Beamten und Bürgern in diesen Tagen auf eine harte Probe gestellt. Wenn das Gefühl um sich greift, dass der Staat nicht mehr Herr der Lage ist, wird es gefährlich. Die Regierenden sollten dem größtmögliche Offenheit und Transparenz entgegensetzen. Um der Mehrheit der Flüchtlinge willen, die mit Gewalt und Kriminalität nichts am Hut haben. Studt hat am Mittwoch endlich die Fakten auf den Tisch gelegt. Spät, sehr spät, zu spät.

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Ausschließlich Negativschlagzeilen hat die zwischen dem Rendsburger und Osterrönfelder Ufer nach einem festen Fahrplan über den Nord-Ostsee-Kanal pendelnde Schwebefähre in den letzten Monaten produziert. Erst stand sie in den Sommerferien wochenlang still wegen Wartung und Reparaturen.

Hans-Jürgen Jensen 12.01.2016

Das neue Jahr beginnt leider so, wie das alte zu Ende gegangen ist: Der Terror bestimmt die Nachrichten. Bislang ist Deutschland von einem Anschlag verschont geblieben, doch gestern ist der Schrecken ein Stück näher an uns herangerückt: Die meisten Opfer des Anschlags von Istanbul sind Deutsche – Urlauber, die eine Stadt kennenlernen wollten, die ihren ganz besonderen Reiz entfaltet.

Jörg Kallmeyer 12.01.2016

Das ist doch mal eine wirklich gute Nachricht. Deutschland wächst, Schleswig-Holstein wächst. Und das nicht nur wegen der vielen Flüchtlinge. Eine steigende Geburtenrate macht alle glücklich. Statistiker, Eltern, Großeltern, Pädagogen und Klinikpersonal. Allen voran die Familienpolitiker, die sich auf die Schulter klopfen, und ihre Politik als Begründung für diese Trendwende anführen. 

Karen Schwenke 12.01.2016
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