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Meinungen Christoph Rohde zum Skaterpark
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16:05 08.02.2019
Von Christoph Rohde
Christoph Rohde kommentiert die Entscheidung zum Skaterpark Eckernförde. Quelle: Ulf Dahl
Eckernförde

Eine sachliche Auseinandersetzung über die Argumente der Gegenseite aber blieb weitgehend aus. Mehrheit ist Mehrheit. So groß der Druck für ein Kino auch erscheint, so wird hier dem Investor noch vor Ablauf der Frist ein Ausweichstandort nach seinem Geschmack serviert. Er will an den Schulweg, also soll er ihn bekommen. Möglichen Verhandlungen über eine kleine Lösung auf dem P+R-Parkplatz wird so von vornherein der Boden entzogen.

Städtebauliche Folgen

Die Verlegung des Skaterplatzes hat Folgen – finanziell, aber auch städtebaulich. Wo die Reise hingehen könnte, zeigt ein Entwurf der Stadt von 2015: Dort reihen sich Skaterpark, Grillplatz und Reisebus-ZOB auf dem ehemaligen Kleingartengelände. Für naturnahe Erholung, ursprünglich für die ganze Fläche geplant, bleibt nur ein 25 Meter breiter Uferstreifen übrig. Und wie sich ein großer Verbrauchermarkt westlich der Bahnlinie auf den Handel der Innenstadt auswirkt, ist noch offen.

Lesen Sie auch: Skaterpark wird zum Plan B

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