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Meinungen Frank Behling zur Windjammerparade
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08:00 12.02.2019
Von Frank Behling
Frank Behling ist SH-Redakteur und Schiffsexperte der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Vom Hafengeburtstag in Hamburg im Mai bis zu den Welthafentagen im September in Rotterdam gibt es Dutzende Feste an Nord- und Ostsee. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass immer weniger echte Windjammer auch Kurs auf Kiel nehmen.

Doch der Trend wurde bei der Stadt erkannt. Nach Jahren der Ruhe wird jetzt die Szene endlich aktiv angesprochen und auch beworben. Dazu gehören ein Wegfall der Liegeplatzgebühren genauso wie eine klare Ausrichtung der Kieler Woche. Das Ziel: Die Festwoche muss wieder ein stärkeres maritimes Flair bekommen – auch über Kreuzfahrt- und Kriegsschiffe hinaus. Der Anfang ist aber mit dem neuen Konzept der Planer im Rathaus gemacht.

Der Kurswechsel ist eingeleitet und die ersten Signale sind ganz hoffnungsvoll. Es zeigt sich, dass historische Schiffe wieder eine größere Bühne brauchen. Attraktive Liegeplätze und geringe Gebühren können nur der erste Schritt sein. Folgen muss vor allem eine stärkere Ausrichtung auf maritime Themen. Nur wenn sich die großen Windjammer in Kiel auch präsentieren können, ist für sie der Abstecher attraktiv. Seefahrt, Meeresforschung und Wassersport müssen noch besser verknüpft werden. Dampf- und Segelschiffe passen besser an Kieler Kaikanten als Technomusik und Lasershows.

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