Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Frank Behling zu Scandlines
Mehr Meinungen Frank Behling zu Scandlines
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:46 26.03.2018
Von Frank Behling

Fährschiffe brauchen auf dem Wasser keine deutschen Planfeststellungsverfahren, für sie müssen auch keine neuen Zuwegungen, Bahntrassen und Brücken gebaut werden – deshalb haben sie Perspektive. Damit ist der strategische Einstieg der beiden Investoren First State und Hermes Investment eine logische Folge. Schon als der bisherige Eigentümer 3i das ehemalige Staatsunternehmen einstieg, war dies angesichts der Fehmarnbeltquerung ein Wagnis. Doch die Sorge vor der Konkurrenz durch das Großprojekt ist kleiner geworden.

Die Fähren auf der Vogelflugroute und die Rostock-Gedser-Schiffe fahren profitabler denn je. Bis eine Beltquerung steht, wenn überhaupt, halten die Eigner der Fährreederei quasi eine Lizenz zum Gelddrucken in der Hand. Scandlines ist ein Monopolist im Fährverkehr. Dabei hat das Unternehmen in den Umweltschutz investiert und plant vollkommen elektrisch betriebene Hochseefähren. Den Strom sollen Windkraftanlagen in der Nähe der Fährhäfen liefern. Damit wäre die wirtschaftliche Basis besser denn je. Solche Perspektiven mögen die Pensionsfonds.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Den Schwerpunkt im neuen Spielplan des Kieler Theaters setzt ganz klar die Geschichte: Der Kieler Matrosenaufstand im November 1918 beschäftigt das Theater in gleich drei Sparten. Ein Signal, weil es das viel zu lange als Makel verpönte und verdrängte Ereignis immer noch ins rechte Licht zu rücken gilt.

Ruth Bender 26.03.2018

Die Grünen sind in Schleswig-Holstein die große Windmaschine. Die Öko-Partei setzte erst in der Koalition mit SPD und SSW einen ambitionierten Ausbau der Windenergie durch und schaffte es dann, ihre ehrgeizigen Klimaziele im Jamaika-Koalitionsvertrag zu verankern.

Ulf B. Christen 26.03.2018

Zwei Schritte vor, drei zurück, wieder zwei vor, dann fünf zurück. Wie einem nicht mehr ganz nachvollziehbaren Tänzchen dürften Lehrer und Eltern der Bildungspolitik im Land zuschauen – bisschen genervt, bisschen betreten.

Alev Doğan 24.03.2018