Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Frank Behling zum Problem der russischen Lkw
Mehr Meinungen Frank Behling zum Problem der russischen Lkw
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 17.02.2016
Von Frank Behling

 Leidtragende sind vor allem russische Lastwagenfahrer, die sich neue und lange Wege suchen müssen, um ihre Waren nach Moskau zu bringen. Als Polen 2011 die Transitroute schon einmal sperrte, gab es noch die Möglichkeit, durch die Ukraine zu fahren. Doch auch dieser Korridor steht nicht mehr offen. Geblieben ist den russischen Truckern jetzt nur noch der Weg über die Ostsee oder über Schweden. Das war nicht mal im Kalten Krieg so, als immerhin der Transit der Lastwagen auf der Landbrücke über Warschau nach Moskau funktionierte.

 Die Sperrung der polnischen Transitwege für russische Lastwagen zeigt einmal mehr, wie unversöhnlich sich die Nachbarn im Osten gegenüberstehen. Wenn die Übergangsfrist nach der Aufkündigung auf gerade einmal zwei Wochen beschränkt wird, ist das ein katastrophales Signal für Investoren und die Wirtschaft. Wie sollen Unternehmer planen? Die Art und Weise, wie dieser Konflikt ausgetragen wird, ist verheerend. Denn die Folgen werden sich nicht so ohne Weiteres beheben lassen. Der Einbruch der russischen Wirtschaftsleistung ist das Resultat. Dies wiederum trifft langfristig den gesamten Ostseeraum.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die öffentliche Bauausschusssitzung im Dezember war wohl der Moment, in dem die Stimmung kippte. Weil an dem Abend endgültig klar wurde, dass der sogenannte Bürgerwindpark bei der Mehrheit der Bürger gar nicht gut ankam. Und weil sich die Argumente der Gegner nicht darauf beschränkten, nach dem Sankt-Florians-Prinzip allein den Wert ihrer Immobilien zu verteidigen.

Kristian Blasel 17.02.2016

„Ich persönlich denke, dass der natürliche Standort für eine maritime Bank Hamburg ist.“ Dieser Satz von Peter Tschentscher liegt mehr als ein Vierteljahr zurück. Doch das, was der Hamburger Finanzsenator da nach der Einigung zwischen den beiden Ländern und der EU zur letzten Rettung der HSH Nordbank vor laufender Kamera von sich gab, ist noch heute geeignet, das Klima zwischen den HSH-Standorten Hamburg und Kiel zu belasten.

Ulrich Metschies 15.02.2016

Sorry, liebe Nord-CDU: Ohne eine verpflichtende Quote, wie sie die SPD längst hat, wird sich der Frauenmangel nicht beheben lassen. Die Volkspartei fällt gerade in die 60er-Jahre zurück und wollte doch eigentlich jünger, moderner und weiblicher werden – wählbar für ein junges, intellektuelleres Publikum in Städten und im Hamburger Umland.

Christian Hiersemenzel 12.02.2016