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Meinungen Frank Behling zur Kieler Verkehrsplanung
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19:34 23.11.2017
Von Frank Behling

Die Stauwahrscheinlichkeit steigt in der Landeshauptstadt auf dem Olof-Palme-Damm, dem Ostring oder der Autobahn. Die freie Fahrt scheint im Herz des echten Nordens nicht mehr selbstverständlich zu sein.

Kiel ist eine wachsende Stadt mit mehr Einwohnern, mehr Arbeitsplätzen und auch immer mehr Verkehrsteilnehmern. Dieser Entwicklung trägt die Verkehrsplanung aber nicht wirklich Rechnung. Die Hauptverkehrsadern fußen immer noch auf dem Stand der Planung aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als ein „Stadt-Ring“ geplant wurde. Nach der Fertigstellung des Olof-Palme-Damms haben die Stadtplaner den Betrieb eingestellt und jegliches Entwicklungspotenzial zu den Akten gelegt. Durch die Weiterentwicklung Kiels stößt das Straßennetz nun aber immer öfter an seine Grenzen.

Ein simpler Auffahrunfall auf dem Theodor-Heuss-Ring oder eine Polizeikontrolle in Gaarden reichen inzwischen aus, um in der halben Stadt ein mittelschweres Verkehrschaos auszulösen. Dabei handelt sich um viele Alarmzeichen, die im Rathaus dringend Beachtung finden sollten. Die reibungslose Mobilität ist auch in Zukunft eine der wichtigsten Voraussetzung für Aufschwung, Wachstum und gute Wirtschaftsbedingungen. Egal, ob mit Diesel- oder mit E-Antrieb.

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