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Meinungen Frank Behling zur Rückgabe der Fregatte
Mehr Meinungen Frank Behling zur Rückgabe der Fregatte
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09:00 22.12.2017
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Das Schiff wird sogar zurück an die Bauwerft gegeben, und die Soldaten ziehen aus. Das gab es bei solch einem Prestigeprojekt der Rüstung noch nie.

Der Inspekteur der Marine hatte aber keine Wahl. Es geht bei der „Baden-Württemberg“ nicht um einen Hafenschlepper. Die Fregatte ist ein Vorzeigeprojekt, das weltweit verlässlich bis zu zwei Jahre lang im Einsatz sein soll. Außerdem ist Steuergeld in erheblichen Umfang gefragt. Die Hamburger Schiffbauer haben jetzt Zeit zum Nachbessern. Sie können so etwas. Bei den Korvetten klappte es vor ein paar Jahren auch. Damals hatte der Bund aber den Fehler gemacht, die Schiffe abgenommen und in Dienst gestellt zu haben. Die Mängel an den Getrieben traten damals bei normalen Einsatzfahrten der Korvette „Oldenburg“ auf. Das sollte sich nicht wiederholen. Für die Sicherheit deutscher Marinesoldaten im Einsatz sind funktionierende Radargeräte und Führungssysteme bei Einsätzen überlebenswichtig. Deshalb ist die harte Gangart gegenüber der Rüstungsindustrie nicht nur vertretbar, sondern sogar der einzige Weg.

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Die drei Kläger sollten sich nicht zu früh freuen. Zwar haben die Energiebetreiber gestern vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig gewonnen: Dithmarschen hat 29000 Hektar vorerst zu Unrecht zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, um den Bau weiterer Windräder zu verhindern.

Christian Hiersemenzel 22.12.2017

In der Asyl-Debatte gibt es viel zu oft nur schwarz und weiß, gut und böse, Freund und Feind. Zu schnell wird polemisiert, statt sachlich Argumente auszutauschen.

Christian Longardt 21.12.2017

Es ist eine Nachricht, die in den Debatten über die Entwicklung des ehemaligen MFG-5-Geländes und mögliche Neubauprojekte in Suchsdorf-West gerne untergeht: Das derzeit größte Siedlungsvorhaben der Landeshauptstadt betrifft den Kieler Süden.

Kristian Blasel 22.12.2017
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