Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Frank Behling zur russischen Marine vor Schottland
Mehr Meinungen Frank Behling zur russischen Marine vor Schottland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 28.12.2017
Von Frank Behling
Anzeige

Diese benötigt die gebeutelte russische Marine dringend. 26 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion besteht der Kern der russischen Flotte immer noch aus der Zeit, als Hammer und Sichel die Kriegsflagge zierten. Machtdemonstrationen sind wichtiges Mittel russischer Propaganda. Russlands Marine konnte deshalb zumindest am ersten Weihnachtsfeiertag einen Erfolg verbuchen. Sie überraschte Briten und Nato mit einer Fülle an Aktivitäten. Die „Admiral Gorshkov“ verdrängte im Vereinten Königreich selbst das Dauerthema Brexit von den Titelseiten.

Bei ihrer maritimen Unabhängigkeit verstehen die Nachkommen von Admiral Nelson allerdings keinen Spaß. Die britischen Streitkräfte reagierten sofort mit militärischen Mitteln. Schiffe und Hubschrauber geleiteten die russischen Schiffe aus dem Küstenbereich. Danach „schlug“ das Empire gleich zurück. Ob gewollt oder Zufall: Soldaten der in Estland stationierten Panzereinheit „The Royal Welsh“ trugen nahe der russischen Grenze ein Weihnachts-Rugby-Turnier im Schnee aus und stellten ein Video davon ins Internet. Muskelspiele können eben vielfältiger Natur sein.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gesundheitspolitiker in Land und Bund, die immer noch meinen, Engpässe bei der Lieferung von Arzneimitteln seien bloß Einzelfälle, schätzen das Problem völlig falsch ein. Es liegt in ihrer Verantwortung, sich um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung schon dann zu kümmern, wenn es Anzeichen für künftige Gefahren gibt. Und die gibt es.

Christian Trutschel 28.12.2017

Die Liste der Probleme bei der Bundeswehr wird länger. Die Marine und das Rüstungsamt ziehen nun beim Fregatten-Projekt F125 die Reißleine: Sie lehnen die Abnahme einer Fregatte ab. Die „Baden-Württemberg“ sollte zwar eigentlich schon seit März 2016 bei der Flotte im Einsatz sein, doch daraus wurde nichts.

22.12.2017

Die drei Kläger sollten sich nicht zu früh freuen. Zwar haben die Energiebetreiber gestern vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig gewonnen: Dithmarschen hat 29000 Hektar vorerst zu Unrecht zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, um den Bau weiterer Windräder zu verhindern.

Christian Hiersemenzel 22.12.2017
Anzeige