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Meinungen Günter Schellhase zu den Blitzern auf der Rader Hochbrücke
Mehr Meinungen Günter Schellhase zu den Blitzern auf der Rader Hochbrücke
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20:23 09.09.2015
Von Günter Schellhase

Sollte die Substanz nämlich weiter leiden, müsste möglicherweise das Tempo noch weiter verringert werden. Vielleicht stehen dann in naher Zukunft weitere Instandhaltungsarbeiten mit Spurverengungen an. Auch lange Umleitungen sind nicht ausgeschlossen. Das würde weder Speditionen noch Privatreisenden gefallen. Jeder sollte sich an die täglichen Staus vor zwei Jahren erinnern, als je Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung stand.

Wer über die Rader Hochbrücke muss, sollte also verantwortungsbewusst fahren. Die zulässigen Geschwindigkeiten sind bekannt, daran kann sich jeder halten und einen Zeitpuffer einplanen. Besonders Lkw-Fahrer sind gefordert, den Fuß vom Gas zu nehmen, damit der Beton durch die Schwingungen nicht weiter leidet. Es sollte im Interesse jedes Fahrers liegen, dass die Verbindung über den Nord-Ostsee-Kanal möglichst lange geschont wird. Die Situation ist bereits so ernst, dass die Brücke schon im September wieder gründlich überprüft werden muss. Das Ersatzbauwerk über den Kanal steht erst in elf Jahren.

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