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Meinungen Hans-Jürgen Schekahn zur Werner Kalinka
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20:42 12.06.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Lokalredakteur der Kieler Nachrichten Hans-Jürgen Schekahn. Quelle: Ulf Dahl
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Plön

Nein. Die CDU hat als stärkste Fraktion das alleinige Vorschlagsrecht für den Kandidaten. Aber die anderen haben nicht die Pflicht, ihn dann auch ins Amt zu heben. Die Kommunalverfassung schreibt eine Abstimmung des Kreistages vor. Und bei Abstimmungen darf man auch Nein sagen. Das ist demokratisch. Das hat die CDU im Kreis Plön in der Vergangenheit an gleicher Stelle auch gemacht. Werner Kalinka hat seit 1977, damals kam er als jüngster Abgeordneter in den Landtag, viel politisches Gespür bewiesen. Dabei im Weg standen ihm immer sein eigenes Temperament und ein Freund-Feind-Denken. Das gilt für seinen eigenen Kreisverband und für den Kreistag. Die Konflikte um Kleinigkeiten wuchsen noch, als er Fraktionsvorsitzender wurde. Die Ablehnung ist die Quittung. Kalinka ist ein Alpha-Tier, das führen will und nicht folgen. Das ist der Grund, in Wahlgänge zu gehen im Wissen, dass eine Mehrheit nicht zu erreichen ist.

Der Kreistag nimmt am 20. Juni einen erneuten Anlauf, einen Kreispräsidenten zu wählen. Die CDU hält an Kalinka fest. Vieles spricht dafür, dass er auch im fünften Anlauf keine Mehrheit bekommt. Wie hätte bloß die CDU geschimpft, wenn die gescheiterte Ministerpräsidentin Heide Simonis 2005 in einen fünften Wahlgang gegangen wäre?

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