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Meinungen Heike Stüben zum Naturschutz
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07:00 24.09.2018
Von Heike Stüben
Heike Stüben ist Lokalredakteurin bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Das mag an der attraktiven Lage von Kiel liegen, doch Wissenschaftler betonen auch immer wieder, dass Schleswig-Holstein in puncto Umweltschutz einen guten Klang hat. Und den neuen Umweltminister wolle man auch gerne persönlich kennenlernen.

Vor allem ist der Zustrom nach Kiel aber wohl dem qualitativ hochwertigen Angebot geschuldet. Ob Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz, Universitäten, Naturschutzverbände, Landesministerium und Landesämter: In Kiel kommt der geballte Sachverstand zum Thema Ökologie zusammen. Das ist auch notwendig, denn die Probleme drängen: zunehmende Extremwetterlagen, Belastungen von Grundwasser, Böden, Meeren, der Schwund der Artenvielfalt – all das zeigt unübersehbar, wie weit wir die Erde mit unserem Lebensstil an den Abgrund gebracht haben.

Gut, dass die Experten in Kiel dennoch nicht im Elfenbeinturm tagen, sondern sich auch gesellschaftspolitischen Herausforderungen stellen. Wie schafft man es, Nachwuchs fürs Ehrenamt zu sichern? Wie reagiert man, wenn nationalistische Kreise unter dem Deckmantel des Umweltschutzes ihre Ideologien verbreiten? Nicht nur bei diesem Thema gilt: Die Probleme im Naturschutz brauchen kluge, nachhaltige Lösungen.

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Jetzt kommen sie also, die Herbststürme. Und wieder hofft jeder Hauseigentümer, dass die Ziegel nicht vom Dach fliegen, die Pergola im Garten stehen und der Keller trocken bleibt. Und natürlich wird auch diese Sturmsaison wieder Tausende von Schäden anrichten.

Ulrich Metschies 22.09.2018

Manchmal kann eine Rolle rückwärts ein Fortschritt sein. Zum Beispiel bei der jetzt vom Rat auf den Weg gebrachten Gründung einer Wohnungsgesellschaft – 18 Jahre, nachdem Ex-Oberbürgermeister Norbert Gansel (SPD) den Verkauf der Vorgängergesellschaft KWG zur kurzzeitigen Haushaltssanierung nutzte.

Jürgen Küppers 21.09.2018

Mitte der Woche fand Schleswig-Holsteins CDU-Innenminister Hans-Joachim Grote mit der Aussage bundesweite Aufmerksamkeit, das Vorgehen seines CSU-Kollegen Horst Seehofer im Fall Maaßen irritiere ihn erheblich. Bei ihm, so der Kieler Minister, wäre ein abgelöster Mitarbeiter nicht befördert worden.

Christian Longardt 21.09.2018