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Meinungen Heike Stüben zur psychischen Gesundheit
Mehr Meinungen Heike Stüben zur psychischen Gesundheit
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08:39 30.06.2017
Von Heike Stüben

Sicher ist aber: Psychische Probleme werden heute stärker als früher wahrgenommen. Wir lernen, darüber zu sprechen. Wie erkennen, wie sehr diese Probleme Kindern die Freude und den Lernerfolg in der Schule nehmen. Das ist ein Fortschritt, aber eben nur ein Schritt.

 Noch immer fehlen Zeit und Wissen, um psychische Probleme zu erkennen und für die Schüler adäquate Hilfe zu organisieren. Noch immer begreifen sich Lehrkräfte dabei als Einzelkämpfer. Doch dieser Kampf, das zeigte die Kieler Veranstaltung eindrücklich, ist alleine nicht zu gewinnen. Im Gegenteil. Alleingänge erhöhen die Gefahr, dass sich Lehrkräfte überfordern und selbst erkranken. Notwendig sind multiprofessionelle Netzwerke, ein strukturiertes Vorgehen, feste Termine. Noch fehlen an vielen Schulen dazu Psychologen, Sozialarbeiter, Erzieher. Noch dauert es zu lange, wenn Schulen bei Jugendämtern und Beratungsstellen Hilfe anfordern. Noch fehlt oft die Zeit, um Eltern mit ins Boot zu holen.

 Das neue Programm wird diese Mängel allein nicht beheben können. Aber es kann Schülern helfen, den Weg freizuschaufeln für das Lernen.

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