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Meinungen Jan von Schmidt-Phiseldeck zum Breitband
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08:00 18.12.2017
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
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Denn der Status Quo ist immer noch durchwachsen: Während in den allermeisten neu erschlossenen Gewerbegebieten ein leistungsfähiger Breitbandanschluss genauso Standard ist wie ein Wasser-, Strom- oder Straßenanschluss, sind manche ältere Gewebeparks – internettechnisch gesehen – auf einem Niveau, das selbst Privatnutzer zum Heulen bringen würde.

Das Problem: In den 1990er-Jahren war Kupferkabel das Nonplusultra – und bis vor wenigen Jahren auch noch völlig ausreichend, um gewünschte Datenmengen verlässlich abzurufen oder zu senden. Diese Zeiten sind längst vorbei: An einem Gigabit-Internetanschluss kommt ein Unternehmen aufgrund rasant digitalisierter Abläufe kaum noch vorbei. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer an seinem Standort keinen Breitbandanschluss hat, muss auf teure Alternativen wie Internet über Satellit ausweichen.

Wenn auch das nicht zufriedenstellend funktioniert, bleibt einem Unternehmen nur noch, seinen Standort zu wechseln. Damit die Gewerbesteuer vor Ort weiter fließt, sind Kommunen gut beraten, zu investieren und auch in die Jahre gekommene Gewerbegebiete gemeinsam mit Partnern zukunftsfähig aufzurüsten.

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