Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Jan von Schmidt-Phiseldeck zur Kieler IHK
Mehr Meinungen Jan von Schmidt-Phiseldeck zur Kieler IHK
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 01.01.2018
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
Anzeige

Nicht zuletzt das Versprechen der sogenannten Kammerrebellen, in Hamburg die Pflichtbeiträge in einigen Jahren ganz abzuschaffen, hat der Debatte Nahrung verschafft.

Auch deshalb wird die Ankündigung der IHK zu Kiel, die Mitgliedsgrundbeiträge 2018 zu erhöhen, bei vielen Unternehmern zumindest auf Unverständnis stoßen. In Hamburg hat die Enttäuschung über jahrelang gepflegte Traditionen zu einem Bruch und einem Wechsel der Mehrheiten in der Handelskammer geführt. Auch in Kiel stehen im kommenden Jahr Neuwahlen zur Vollversammlung an.

Unruhigen Zeiten möchte die 1871 gegründete Kieler Kammer mit einer Kommunikationsoffensive begegnen. Das Versprechen: Kritik soll nicht mehr weggelächelt werden, sondern ist willkommen, um Serviceangebote der Kammer effektiv verbessern zu können.

An diesem Versprechen, das auch einen Teil der Beitragserhöhung rechtfertigen soll, müssen sich die für die Kammer Verantwortlichen im Haupt- und Ehrenamt messen lassen. Sie müssen es jetzt schaffen, auch die vielen Skeptiker in den Mitgliedsbetrieben mit maßgeschneiderten und zeitgemäßen Angeboten zu überzeugen. Sonst könnten auch der Kieler Kammer unruhige Zeiten bevorstehen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Debatte, ob früher alles besser war, ist müßig, sie endet häufig im Jammertal. Dennoch gilt, was der amerikanische Philosoph George Santayana einmal gesagt hat: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“

Gerhard Müller 31.12.2017

Ja, mit dieser Aussage kann man sich unbeliebt machen, aber: Wer beim zu schnellen Fahren geblitzt wird, der zahlt seine Strafe zurecht. Denn auch in Schleswig-Holstein werden Blitzsäulen und mobile Geräte dort aufgebaut, wo es keine zu große Einschränkung der Lebensqualität bedeutet, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

Niklas Wieczorek 30.12.2017

Silke war die Klassenbeste, hatte dank eines Stipendiums ein Schuljahr in den USA absolviert, engagierte sich sozial und gab bereitwillig auch Mitschülerinnen Nachhilfe. Eine dieser Mitschülerinnen war ich. Wie arm Silkes Familie war, bekam ich erst mit, als sie mich zum ersten – und einzigen Mal – zu sich nach Hause einlud.

Martina Drexler 29.12.2017
Anzeige