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Meinungen Jens Kunkel zur DFL-Kehrtwende
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21:59 16.05.2018
Von Jens Kunkel
Jens Kunkel ist Sportredakteur bei den Kieler Nachrichten. Quelle: *
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Kiel

Die Deutsche Fußball-Liga erteilt eine Ausnahmegenehmigung, Holstein darf im eigenen Wohnzimmer kicken, wenn es in der nächsten Spielzeit in der Ersten Fußball-Bundesliga gegen Bayern, Bayer und BVB gehen sollte.

Die Zusatztribüne auf der Gegengeraden kann zu einer Steilvorlage in den Köpfen der Störche werden, die heute Abend in Wolfsburg Partie eins der Relegation in der Volkswagen-Arena bestreiten. Diesen sportpolitischen Traumpass dürfen Drexler, Ducksch und Co. gerne aufnehmen und den Pfingstmontag mit dem Heimrecht im Rücken in einen Karneval an der Küste verwandeln. Jetzt wissen alle KSV-Profis und ihre Fans, dass es in der Relegation nicht nur um den Aufstieg geht, sondern um den Einzug in ein Fußball-Oberhaus, in dem dann in 17 Heimspielen auch an der Förde angepfiffen wird. Und nicht etwa in Ausweichquartieren wie Hamburg, Hannover oder Rostock.

Man darf der DFL dazu gratulieren, dass sie mit der Entscheidung ganz sicher hart am Rande ihrer sich selbstauferlegten Regeln grünes Licht für Holstein gegeben hat. Es stellt sich das Gefühl ein, der gemeinsame Aufschrei von Verein und Politik, Fans und Verbänden ist in Frankfurt doch irgendwie angekommen. Und jetzt haut die Wölfe weg!

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Verkehrschaos, feststeckende Aufzüge, überlastete Handynetze: Derartige Auswirkungen von Stromausfällen überraschen kaum, wenn die Nachrichten aus Schwellenländern kommen. Oder aus den USA, die ja nicht nur unter ihrem Präsidenten leiden, sondern auch unter einem veralteten Stromnetz.

Ulrich Metschies 16.05.2018

Die Steuerprognose für Schleswig-Holstein könnte kaum besser ausfallen. In den nächsten fünf Jahren sollen die Einnahmen nicht nur um 1,5 Milliarden, sondern sogar um 2,3 Milliarden Euro steigen.

Ulf B. Christen 16.05.2018

„Streng dich einfach mehr an!“ Das haben Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche vermutlich schon öfter gehört.

Stephan Ures 16.05.2018
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