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Meinungen Jörn Genoux zur HSH Nordbank
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20:29 20.10.2015
Von Jörn Genoux

Sie wissen nun zwar, worauf sich die Eigentümer und die EU-Kommission geeinigt haben. Doch sie wissen nicht wirklich, woran sie sind. Und das gilt ganz genauso für die Steuerzahler. Es gibt weiterhin viele, viele offene Fragen.

Wer kommt als Käufer der Bank infrage? Finden sich überhaupt Interessenten? Wie sicher ist der Standort Kiel? Kann sich die Bank in den nächsten Monaten erfolgreich entwickeln? Wie hoch werden die Belastungen für die Länder sein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sind leider auch bei gutem Willen nicht möglich. Es herrscht anhaltende Unsicherheit. Für die Bank – Vorstand und Mitarbeiter – bedeutet das eine gewaltige Herausforderung. „Wir, und nur wir, können die Entscheidung (der EU, die Red.) auch in zählbaren Erfolg ummünzen“, hat der Vorstand in seinem Schreiben an die Mitarbeiter appelliert – und gefordert, jeder müsse „aus eigenem Antrieb an die Leistungsgrenze gehen“. Das trifft es wohl. Wenn der wirtschaftliche Erfolg sich nicht schnell einstellt, dann war die Einigung mit Brüssel nicht viel wert.

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Ihre offizielle Sicht auf den VW-Skandal hat die IG Metall schnell gefunden: Die Abgasmanipulation haben Manager zu verantworten, die normalen Arbeitnehmer dürfen nicht leiden. „Wir zahlen nicht für eure Krise“, ist das Motto des scheidenden Gewerkschaftsvorsitzenden Detlef Wetzel.

Stefan Winter 20.10.2015

Kiel hat Zuwachs bekommen. 4802 neue Studenten hat die Christian-Albrechts-Universität in ihren Reihen begrüßt. Im Gespräch mit den Neulingen fiel zweierlei auf: Viele der sogenannten Erstis haben Geschwister, manche sogar Eltern, die bereits hier studiert haben. Die CAU als Heimatuniversität: Es scheint, dass wer einmal hier studiert, die Hochschule auch weiterempfiehlt.

Alev Doğan 19.10.2015

Das war sozusagen Rettung in letzter Minute. Denn der HSH Nordbank lief zuletzt die Zeit davon. Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft des Instituts hätte schon sehr bald existenzbedrohend werden können. Dann nämlich, wenn Ratingagenturen die ohnehin schlechte Einstufung der Bank nochmals herabgesetzt hätten.

Jörn Genoux 19.10.2015
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