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Meinungen Jörn Genoux zur HSH Nordbank
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20:55 19.10.2015
Von Jörn Genoux

Sie hätte sich dann kaum noch finanzieren können, neue Geschäfte wären so gut wie nicht mehr möglich gewesen. Eine kaum kontrollierbare Abwärtsspirale wäre in Gang gesetzt worden. Es war also allerhöchste Zeit für eine Entscheidung.

Nun haben Bank und Mitarbeiter seit Montag zwar wieder eine Perspektive. Doch die Herausforderungen bleiben in den kommenden zwei bis drei Jahren weiter groß – für die Eigentümer, den Vorstand und die 2500 Angestellten des Instituts. Die HSH Nordbank muss sich in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld nicht nur behaupten, sondern ihr Geschäft weiter ausbauen. Das dürfte auch dadurch nicht einfacher werden, dass andere Landesbanken wie die BayernLB, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die NordLB (Hannover) nichts von Gebietsschutz halten und Büros in Hamburg eröffnet haben. Und schließlich wird vor allem auch der geplante Verkauf des Länderanteils an Investoren keine ganz leichte Aufgabe sein. Man muss sich also, als Steuerzahler wie als Mitarbeiter, leider immer noch Sorgen machen.

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