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Meinungen Jürgen Küppers zu den Kieler „Brennpunktschulen“
Mehr Meinungen Jürgen Küppers zu den Kieler „Brennpunktschulen“
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07:00 06.09.2017
Von Jürgen Küppers
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Die Schulleiter wollen aber nicht länger den Mantel des Schweigens darüber breiten, dass viele ihrer Kollegen die Grenzen ihrer Möglichkeiten an sogenannten „Brennpunktschulen“ längst erreicht oder sogar überschritten haben. Gerade weil sie mit vollem Einsatz immer noch gute Zahlen zu Schulabschlüssen erzielen, sieht man im Bildungsministerium offenbar keine Notwendigkeit, die Pädagogen zu entlasten. Zum Beispiel durch mehr Schulsozialarbeit oder kleinere Klassen aufgrund ihrer besonderen Herausforderungen im Umgang mit überproportional vielen verhaltensauffälligen, vernachlässigten Schülern aus prekären Verhältnissen.

Insofern gebührt den drei Schulleitern Respekt und Anerkennung dafür, dass sie Probleme und Lösungsansätze für Schulen in „schwierigen“ Stadtteilen durch den Verein jetzt öffentlich machen (müssen). Die dazu auf der Homepage aufgeführten Zahlen und Daten machen das Problem anschaulich – ohne viel Lamento. Der schönste Lohn ihres Mutes wäre es, wenn ihr Beispiel Schule machen würde. Wenn es künftig noch mehr Vereine engagierter Pädagogen gäbe, die als Vorsitzende oder Geschäftsführer endlich mal auch öffentlich sagen, wo sie der Schuh drückt. Und das auch noch Folgen hätte.

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Das Weltcup-Finale 2018 wird nicht in der Kieler Woche stattfinden – obwohl Kiel den Zuschlag erhielt. Das hat keine positive Außenwirkung für die „Sailing City“, vor allem weil nicht sportliche oder infrastrukturelle Aspekte dagegen sprechen, sondern wirtschaftliche.

Niklas Schomburg 04.09.2017

Subventionen gehören ohne Zweifel zum erfolgreichen Umbau der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, um sie gegenüber fossilen Kraftwerken wettbewerbsfähig zu machen. Wenn aber zum Beispiel Windkraftanlagen immer effizienter Strom produzieren und wesentlich preiswerter hergestellt werden können, muss daran auch die Förderdauer und -höhe ausgerichtet sein.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 04.09.2017

Es ist noch gar nicht lange her, da galt diese Zahl nicht nur bei den Verantwortlichen der Karl-May-Spiele selbst als schlicht utopisch: 300.000. So viele Zuschauer in einer Spielzeit? Man möge doch bitte die Kirche im Dorf – oder vielmehr: im Indian Village – lassen.

Thorsten Beck 03.09.2017
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