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Meinungen Jürgen Küppers zum Kieler-Woche-Bayernzelt
Mehr Meinungen Jürgen Küppers zum Kieler-Woche-Bayernzelt
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06:45 14.06.2017
Von Jürgen Küppers

 Damals fürchtete niemand, dass selbst vom Alkohol umnebelte Anrufer von Notfall-Telefonnummern auf Nachfrage zum derzeitigen Standort nur „Bayernzelt“ ins Handy lallen könnten. Und dabei nicht mehr in der Lage sind, zwischen Kiellinie und Sparkassen-Arena zu unterscheiden. Genau eine solche Verwechslungsgefahr von gleichnamigen Festzelten ist jetzt aber der Grund dafür, dass die Behörden (reichlich spät!) ein Namensverbot verfügten – mit Schaden und Frust für den Veranstalter.

Aber inzwischen sind andere, schwierigere Zeiten angebrochen. Gerade für solche Mega-Events wie die Kieler Woche. Die Stadt und ihre Partner rüsten sich mit Straßensperren, geheimen Sicherheitskonzepten und massivem Polizeieinsatz für den hoffentlich nicht eintretenden Fall der Fälle.

Besucher und Autofahrer müssen mit Behinderungen aller Art rechnen. Die Verantwortlichen wollen und dürfen hier kein Risiko eingehen. Jede Art von Panne, selbst die Verwechslung eines Einsatzortes könnte als Schwäche gedeutet werden. Und die würde genau das Gegenteil von Sicherheitsgefühl erzeugen. Insofern ist es zumindest in diesen angespannten Zeiten richtig, selbst kleinste Risiken auszuschließen.

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