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Meinungen Jürgen Küppers zum Wechsel zu G9
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10:00 13.11.2017
Von Jürgen Küppers

Die Hürde ist einfach zu hoch. Das sollte sie wohl auch, um das CDU-Wahlversprechen einer möglichst flächendeckenden Wiedereinführung von G9 glaubhaft umzusetzen. Zur Glaubhaftigkeit gehört aber auch die Erklärung, was die Umstellung im Detail für Schulen bedeutet. Antworten blieb das Bildungsministerium bislang schuldig. Zum Beispiel, wann die zweite Fremdsprache eingeführt wird, ob Zusatzstunden, Wahlpflichtfächer oder Ganztagsförderung bleiben – oder nicht. Das müssen die Schulgremien aber wissen.

 Trotzdem sind die Würfel wohl schon gefallen. Es gibt keinen erkennbaren „Wahlkampf“ an Gymnasien zum G8-Erhalt. Ganz ungelegen dürfte das manchem Schulleiter gar nicht kommen. Schließlich wuchs die Konkurrenz von Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen oder mit Partnerschaften zu Gymnasien. Hier konnten Schüler nach neun statt acht Jahren ihr Abi machen. Genau das scheint die Mehrheit der Eltern für ihre Kinder zu wollen. Denen wird das zwar nicht schaden, nützen allerdings auch eher wenig. Studien zeigen: Fachlich gibt es kaum Unterschiede zwischen G8- und G9-Schülern. Einfacher wird das Abitur auch für die künftigen G9-Schüler nicht zu haben sein.

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Christian Hiersemenzel 13.11.2017

Wenn Gernot Hassknecht, der nette Wutbürger aus der „heute-Show“, das drohende Fahrverbot für Dieselautos in Kiel kommentieren müsste, dann würde das wahrscheinlich so klingen: Liebe Deutsche Umwelthilfe. Nun hast du also festgestellt, dass die doofen Schadstoffwerte an zwei Kieler Straßen zu hoch sind, und möchtest, dass die Luft wieder schön sauber wird. Das finde ich richtig gut.

Bodo Stade 11.11.2017

Der Einstieg von Online-Händlern wie Amazon hat den harten Wettbewerb im Lebensmittelhandel verschärft. Discounter und Supermarktketten reagieren kurzfristig, legen Milliardenprogramme zur Modernisierung ihrer Filialnetze auf.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 10.11.2017
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