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Meinungen Alev Dogan zu den Einbruchszahlen
Mehr Meinungen Alev Dogan zu den Einbruchszahlen
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20:37 14.02.2018
Von Alev Doğan

Wie Minister Grote zu Recht betonte, geht eine kriminelle Tat nie nur mit einem materiellen Schaden einher, sondern belastet die Psyche der Opfer besonders stark.

Das seit 2012 bestehende Landeskonzept hat den Fokus auf die richtigen Stellen gelenkt: Intensivierte Tatortarbeit und verstärkte Spurensicherung sowie länderübergreifende Zusammenarbeit sind nur einige dieser wichtigen Punkte.

Äußerst bescheiden bleibt bei alledem trotzdem die Aufklärungsquote. In 126 Fällen konnten Polizisten Tatverdächtige festnehmen – bei 5492 Einbrüchen und Versuchen insgesamt. Das mag an der Natur der Sache liegen, ein Ruhmesblatt polizeilicher Aufklärung ist es trotzdem nicht. Auffällig auch, dass das Innenministerium zur Pressekonferenz einlädt, obwohl die offiziellen, amtlichen Zahlen erst mit der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik vorliegen. Frei nach dem Motto: Bei guten Zahlen kann man die Nachricht auch mehrmals verkünden. Hoffen wir, dass die Zahl der Fälle weiter sinkt – und dass das Ministerium bei schlechten Zahlen genauso gern die Öffentlichkeit sucht.

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Heike Stüben 13.02.2018

Auf den ersten Blick klingt die Idee bestechend: Statt eine Vielzahl von Passwörtern und Benutzernamen auf kleinen Zettelchen im Portemonnaie zu verstecken, soll künftig das Smartphone selber zum Generalschlüssel des Internets werden.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 13.02.2018

Das Land braucht Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren. Wie ein Mantra beten uns das Politiker auf allen Ebenen vor. Und nun das: Eine junge Frau engagiert sich und wird am Ende dafür finanziell bestraft. 425 Euro für eine Jugendleiter Card? Das ist ein verheerendes Signal. Das geht gar nicht.

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