Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Alev Doğan zum Kinder- und Jugendbeirat
Mehr Meinungen Alev Doğan zum Kinder- und Jugendbeirat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:16 29.10.2015
Von Alev Doğan

Mehr als 60 junge Kieler wollen auch auf diesem Feld mitmischen und bewerben sich um einen Sitz im ersten Kinder- und Jugendbeirat der Landeshauptstadt. Respekt, denn das kommunalpolitische Engagement ist keine Spielerei, sondern bedeutet auch Arbeit statt Freizeit.

Verantwortung und Geduld sind deshalb wichtig. Denn Versuche, junge Menschen in die Politik einzubinden, hat es schon öfter gegeben. Gescheitert sind sie meist daran, dass die Möglichkeiten am Ende doch nur begrenzt waren. Deswegen darf es jetzt nicht nur bei einer groß angelegten Wahl bleiben. Mit den Forderungen der Nachwuchspolitiker muss sich dauerhaft auseinandergesetzt werden. Aus der Sicht erfahrener Kommunalpolitiker mag das anstrengend sein. Aber den Beirat ernst zu nehmen, ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass der Enthusiasmus der jungen Kieler nicht wieder verpufft.

Umgekehrt müssen auch die Jugendlichen lernen, dass Demokratie ein ziemlich schwieriges Geschäft ist. Wunderdinge darf auch der Junge Rat nicht erwarten. Aber wer, wenn nicht er, könnte ein besseres Sprachrohr für die Belange der Jugendlichen sein?

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die „Costa Concordia“ ist nicht verunglückt, weil die Technik an Bord veraltet war. Und die Reederei Costa ist ein Traditionsunternehmen, das die besten Seeleute Italiens beschäftigt. Dennoch hat ihr Image an jenem Abend im Januar 2012 vor Giglio tiefe Schrammen bekommen.

Frank Behling 29.10.2015

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen nur Gutbetuchte es wagten, die Liebsten daheim aus dem Ausland anzurufen – einfach mal so. Das tat man damals nur, wenn etwas mit Oma war oder etwas anderes Schlimmes. In diesen Zeiten durften Mobilfunk-Provider noch Auslandsaufschläge kassieren, die die Handy-Rechnung in Dimensionen katapultieren konnte, die den Erholungswert einer Spanienreise schnell zunichte machten.

Ulrich Metschies 28.10.2015

Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein trägt eine riesige Verantwortung, zumal in diesen Zeiten. Er muss nichts weniger managen als den größten Flüchtlingszustrom nach dem Zweiten Weltkrieg, immer neue Not-Unterkünfte organisieren, besorgte Bürger und erboste Bürgermeister beruhigen. Eine Krisensitzung nach der anderen, seit Monaten ein mörderischer Job. Da kann nicht alles gelingen, da kann man schon mal Fehler machen, gar keine Frage.

Christian Longardt 28.10.2015
Anzeige