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Alexander Holzapfel zum Aufstiegstraum

Kommentar Alexander Holzapfel zum Aufstiegstraum

Gähnende Langeweile in der Fußball-Bundesliga, in der der FC Bayern als Meister feststeht und höchstens die letzten Zuckungen des Dinos HSV zum Voyeurismus anregen. Der helle Fußball-Wahnsinn spielt sich eine Klasse tiefer ab.

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Sportchef Alexander Holzapfel

Kiel. Im Unterhaus bahnt sich das „Wunder von der Förde“ an. Denn während Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf seinen Neun-Punkte-Vorsprung mit drei Niederlagen in Folge schmelzen ließ und auch Verfolger Nürnberg keine Glanzleistungen mehr abruft, haut der drittplatzierte Aufsteiger Holstein Kiel mit dem eiskalten 4:0 bei Dynamo Dresden mal eben den höchsten Auswärtssieg seiner Zweitliga-Geschichte raus.

Zum Vorteil im Kampf um den Aufstieg kann die bevorstehende Verkündung des Wechsels von Trainer Markus Anfang zum 1. FC Köln gereichen. In Dresden feierten die Fans Anfang „als besten Mann“. Dass die Klubs nun reinen Tisch machen, schafft Sicherheit auch bei den Spielern.

Wechselt Anfang vom Aufsteiger zum Absteiger? Holstein ist nicht nur die Überraschung dieser Saison, sondern auch die Mannschaft der Stunde. Wie im Endspurt der letzten Drittliga-Saison, als Kiel und Anfang mit 13 unbesiegten Partien zum Schluss den Aufstieg perfekt machten. Die Wiederholung dieser Serie ist dieses Jahr nicht mehr möglich – nur noch zehn Spiele ohne Niederlage. Wohl aber die Bilanz der letzten fünf Drittliga-Spiele: Da schaffte Holstein fünf Siege! Mit Erfolgen in den kommenden Zweitliga-Duellen gegen Nürnberg, in Ingolstadt und Düsseldorf, sowie gegen Braunschweig wäre der Durchmarsch perfekt. Noch ist’s nur ein Traum...

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Alexander Holzapfel
Ressortleiter Sport

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