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Meinungen Andreas Geidel zum neuen KSV-Präsidenten
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21:51 07.06.2017
Von Andreas Geidel

Schon seit geraumer Zeit berät der 53-Jährige den Störche-Aufsichtsrat in sportlichen Fragen. Von heute an wird aus der inoffiziellen eine an den Erfolgen messbare offizielle Mission.

Sein lange geplanter und zu Jahresbeginn vollzogener Ausstieg aus der Branche der Spielervermittler dürfte auch jene Kritiker besänftigen, die Schneekloth zuvor wegen seines Haupterwerbs bei parallel laufender Vereinshilfe der Interessenvermengung zum persönlichen Wohl bezichtigt hatten. Der regionale Bezug des Kielers, sein Wissen über die Befindlichkeiten im Inneren des Störche-Nestes sowie seine profunden Kenntnisse im Profifußball prädestinieren ihn angesichts der großen Herausforderungen auf neuem sportlichen Terrain als überaus geeigneten Nachfolger des am 24. März verstorbenen Roland Reime.

Zumindest in der Theorie. Ein Problem liegt indes in der Natur des Menschen. Mit Ralf Becker (Geschäftsführer Sport), Wolfgang Schwenke (kaufmännischer Geschäftsführer) und Schneekloth stehen jetzt drei Alpha-Tiere an der Spitze des operativen Geschäftes. Gelingt es den Vertretern dieses Trios, persönliche Eitelkeiten zu verdrängen, sich gegenseitig zu vertrauen und tatsächlich an einem Strang zu ziehen, dann allerdings hat der Aufsichtsrat optimistisch stimmende Zukunftsweichen gestellt.

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„Frohe Pfingsten!“, wünschte mir eine Kollegin am Montag zur Begrüßung in der Redaktion. Das großartige Feiertagswetter hat den Sonnenspeicher ordentlich aufgeladen – aber so wirklich froh war das Pfingstfest wohl nur für jene, die sich einmal komplett aus dem Nachrichtenstrom ausgeklinkt hatten.

Christian Longardt 06.06.2017

Der Handschlag ist erfolgt, die Kuh ist vom Eis: Nicht nur die Verantwortlichen von Holstein Kiel, dem Land und der Stadt werden mehr als erleichtert gewesen sein. Eine ganze Region atmet auf, die mit der ernsthaften Möglichkeit konfrontiert war, zum ersten Zweitliga-Heimspiel nach Hamburg reisen zu müssen. Oder gar nach Lübeck, was noch viel bitterer gewesen wäre.

Kristian Blasel 02.06.2017

Der Landesrechnungshof will allen Ernstes betagte Lehrkräfte länger arbeiten lassen. Auf diese Idee können auch nur Rechenmeister kommen, die ihre Schulzeit lange hinter sich haben. Die zunehmende Belastung der Lehrkörper darf nicht kleingeredet werden.

Fatima Krumm 02.06.2017