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Meinungen Andreas Geidel zur Situation von Holstein Kiel
Mehr Meinungen Andreas Geidel zur Situation von Holstein Kiel
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07:00 21.12.2015
Von Andreas Geidel

Der den prominenten Abgängen und dem Verletzungspech geschuldete Personalumbruch zu Saisonbeginn ist nur bedingt gelungen. Es fehlt trotz der zehn externen Neuzugänge an echten Strategen auf dem Rasen, an Krisenmanagern. Speziell nach Rückschlägen mutiert die Mannschaft zu häufig zu einer Schar bemühter Individualisten. Zehn Mal geriet das Team in Rückstand, nur einmal gelang zumindest noch ein Remis. Dass Cheftrainer Karsten Neitzel an seiner ambitionierten Spielidee von Ballbesitz und gehobener Pass-Kultur beharrlich festhält, birgt gegen die überwiegend auf beinharte Defensivarbeit und schlichte Kontertaktik ausgerichtete Konkurrenz zudem große Gefahren. Es gilt die einfache Fußball-Mathematik: Nur wer vorne seine Chancen nutzt, kann sich die freiwillig kalkulierten Risiken für die hinteren Regionen leisten.

Die Schere zwischen Anspruch und Kader-Wirklichkeit klafft auseinander. Spieler mit dem Siegel „treffsicher“ sind rar auf dem Markt und deshalb teuer. Doch merke: Ein anhaltender Tiefflug der Störche wird deutlich kostspieliger – nachhaltiger Imageverlust noch nicht einmal eingerechnet.

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Die Abschaffung der Wehrpflicht liegt inzwischen fünf Jahre zurück. Aber die Bundeswehr ist weit davon entfernt, sich von diesem historischen Schritt zu erholen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten hat Deutschland immer noch nicht das richtige Rezept gefunden, um erfolgreich Nachwuchs einzuwerben.

Frank Behling 21.12.2015

Das war’s dann also. Nachdem einmal mehr alle Argumente, Sorgen, Risiken und Befindlichkeiten ohne großen Erkenntnisgewinn zur Sprache gekommen waren, hat die Mehrheit der Abgeordneten im Kieler Landtag den Finger gehoben, um die HSH Nordbank vor der sofortigen Abwicklung zu bewahren.

Ulrich Metschies 18.12.2015

Die „Gorch Fock“ ist wieder einmal in der Werft. Die Bark wird bald 60 Jahre alt. In diesem Alter sind Schiffe noch lange nicht schrottreif, sie brauchen aber liebevolle Pflege. Die Taktfolge der Werftüberholungen ist deshalb auch bei der „Gorch Fock“ immer kürzer geworden. Der Stolz der Marine muss neuesten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Frank Behling 16.12.2015