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Meinungen Anne Gramm zum Klima
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07:00 25.07.2018
Von Anne Gramm
Anne Gramm
Kiel

 Diese Sommerhitze, davor monatelang der extreme Regen – längst sind es nicht allein Umweltschützer, die von den Folgen des Klimawandels sprechen. Wissenschaftler können den Zusammenhang zwischen zu warmem Meer und dem Rückgang der Fischbestände belegen, Landwirte denken längst laut darüber nach, welche Früchte sie künftig anbauen und dass sie ihre Felder vermutlich mit Drohnen bewirtschaften müssen, weil sie mit ihrem schweren Gerät nicht mehr auf die Äcker können.

Als wären wir alle große nimmersatte Raupen, schlagen wir kein Angebot aus, fressen uns nicht nur durch Supermärkte, sondern versuchen auch noch, möglichst viele Events in unseren prallen Terminkalender zu pressen. Wer seinen ganz persönlichen Lebensstil Punkt für Punkt durchgeht, wird schnell merken, wie sehr er gegen das gute Klima lebt – und vielleicht auch die eine oder andere Kleinigkeit finden, die verzichtbar ist. Das wäre zumindest ein Anfang.

Aus der Raupe Nimmersatt wird am Ende des Kinderbuches ein wunderschöner Schmetterling. So wird unsere Geschichte nicht ausgehen, wenn wir uns nicht ändern.

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Das war es dann wohl mit der Mobilwahl in Schleswig-Holstein. Einen anderen Schluss lässt das Ergebnis des Pilotversuchs im Amt Bordesholm kaum zu.

Ulf B. Christen 24.07.2018

Der Heringsbestand in der Ostsee ist in Gefahr. Davor darf man nicht die Augen verschließen – sowohl aus Umweltschutzgründen als auch wegen wirtschaftlicher Interessen.

Anne Holbach 24.07.2018

Die Mitfinanzierung von Parteitagen durch Konzerne und Verbände ist kein Skandal, hat aber ein Geschmäckle. Beispiel BWE: Der Lobbyverband der Windmüller bezahlt auch Parteitage mit, auf denen über die Zukunft der Windenergie entschieden wird.

Ulf B. Christen 23.07.2018