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Meinungen Anne Holbach zu den Auszubildenden
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10:00 22.07.2017
Von Anne Holbach

Arbeitgeber müssen sich aber auch die Frage gefallen lassen, ob bei ihnen die Bedingungen stimmen. Betriebe müssen für gutes Arbeitsklima, anständigen Lohn und vernünftige Aufstiegsmöglichkeiten sorgen. Passiert das nicht, müssen sie sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs fehlt.

 Nicht ohne Grund sind Jobs im Gastgewerbe wie Koch oder Hotelfachfrau regelmäßig unter den Top Ten der unbesetzten Ausbildungsstellen, die die Arbeitsagentur veröffentlicht. Über unangenehme Arbeitszeiten mag ein Bewerber hinwegsehen, wenn er Lust auf einen Job hat. Wenn er aber sieht, dass er zudem deutlich schlechter bezahlt wird als woanders, wird er sich eine Berufswahl zweimal überlegen.

 Niemand will billige Arbeitskraft sein, erst recht nicht, wenn er Alternativen hat. Es liegt in der Natur der Sache, dass junge Leute es zu ihrem Vorteil nutzen, wenn die Nachfrage nach ihnen größer ist als das Angebot. Wer gut ist, kann sich seine Stelle aussuchen. Auf der Strecke bleiben die auf dem Papier weniger Begabten, weil Betriebe nach wie vor stark auf Noten gucken. Auch hier muss ein Umdenken stattfinden – sonst bekommt man das Nachwuchsproblem nicht in den Griff.

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