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Meinungen Anne Holbach zum Wohnungsmarkt
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08:00 20.06.2018
Von Anne Holbach
Anne Holbach
Kiel

Da hilft nur eins: das Wohnungsangebot deutlich zu erhöhen. Gut, dass die Wohnungsbaugenossenschaften im Land reagieren und in vielen Städten große Bauprojekte anschieben. Vielerorts entstehen lokale Bündnisse aus mehreren Genossenschaften, um gemeinsam Großprojekte zu wuppen. Reichen wird das aber wohl nicht.

Rund 1400 neue Wohnungen wollen die norddeutschen Wohnungsunternehmen in diesem Jahr errichten. Bleibt es bei diesem Tempo, sind in zwölf Jahren gerade einmal knapp 17000 Objekte fertig. Damit wäre nur ein Bruchteil des Bedarfes abgedeckt, den das Land bis 2030 errechnet hat. Wobei die Zahl an Neubauten ohnehin nur begrenzt aussagekräftig ist: Schließlich sind nicht irgendwelche Wohnungen nötig, sondern solche, die auch für Menschen aus allen Schichten bezahlbar sind.

Die Zeit drängt, das Bauen muss also deutlich schneller gehen. Das gelingt nur, wenn Genehmigungen zügiger über die Bühne gehen und potenzielle Flächen für Neubausiedlungen schneller erschlossen oder umgewidmet werden – kein Hexenwerk, wenn Land, Städte und Wohnungsbauer Hand in Hand arbeiten.

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