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Anne Steinmetz zu Kiels Potenzial

Kommentar Anne Steinmetz zu Kiels Potenzial

„Eine Stadt streift ihr graues Image ab“, schreibt die Zeitschrift Geo-Saison über Kiel in ihrer Juni-Ausgabe. Ein Zeichen mehr, dass die Veränderungen in der Stadt auch außerhalb Schleswig-Holsteins wahrgenommen werden.

Deshalb ist die Idee, endlich eine Kongresshalle auf den Weg zu bringen. mehr als Wunschdenken: Nur so kann für die ganzjährige Auslastung in den Kieler Hotels gesorgt werden – zumal in den kommenden Jahren noch etliche Betten dazukommen.

 Kiel ist in Bewegung: Mit dem Aufstieg von Holstein Kiel und dem Stadion-Neubau, einer neuen Konzerthalle, den vielen neuen Wohnhäusern und Hotels in der Innenstadt wird sich die Landeshauptstadt in den nächsten Jahren rasant verändern. Dadurch werden natürlich auch neue Gäste kommen, die Stadt beleben und letztlich auch Geld in die Kieler Kassen spülen. Doch Kreuzfahrtgäste, die Besucher zur Kieler Woche und zu den Special-Olympics im nächsten Jahr beleben die Stadt nur in den Sommermonaten. Damit Kiel auch im Herbst und Winter von Gästen profitiert, ist eine Kongress- und Tagungshalle genau das Richtige. Sie würde für eine ganzjährige Auslastung sorgen.

 Jetzt ist Tempo gefragt. Die vielen neuen Hotels werden in ein paar Jahren stehen und die größten Baustellen Geschichte sein. Stadt und private Investoren sollten den Schwung in der Landeshauptstadt nutzen, um das nächste Großprojekt anzuschieben. Damit Kiel die Substanz bekommt, auf Dauer in oberen Ligen mitzuspielen.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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