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Meinungen Anne Steinmetz zu den Kieler Bädern
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06:45 16.06.2017
Von Anne Steinmetz

Gleichzeitig sind sich alle einig: Vor lauter Freudentaumel darf jetzt nicht der Breitensport auf der Strecke bleiben. Auch hier muss investiert werden.

 Ob das gelingt, wird sich auch am Schicksal der Kieler Bäder entscheiden. Alle noch bestehenden Frei- und Hallenbädern sind alt und müssen dringend saniert werden. Jahrelang wurde nichts getan, und das Hörn-Bad ist noch nicht eröffnet. Sportdezernent Gerwin Stöcken hat versprochen, das Problem in Angriff zu nehmen. Mit der Sanierung des Eiderbads Hammer hat er nun zumindest ein bisschen geliefert. Das idyllischste der Kieler Freibäder wurde für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht. Wesentlich schwieriger wird es, eine Lösung für Katzheide zu finden, die auf breite Zustimmung stößt. Stöcken hat auch hier bereits Pläne. Nun muss er die Gremien überzeugen.

 Und dann steht noch Schilksee auf Stöckens To-Do-Liste. Die ehemalige Olympiasporthalle ist „im letzten Quartal ihres Lebenszyklus angelangt“, wie die Stadt selbst analysiert. Maximal fünf Jahre kann sie noch durchhalten. Es bleibt also viel zu tun in der Kieler Bäderlandschaft, die das beste Beispiel für eine gelungene Balance zwischen Breitensport und Spitzensport sein kann.

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