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Meinungen Anne Steinmetz zur Kiellinie
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07:00 06.07.2017
Von Anne Steinmetz

Die Promenade direkt an der Förde ist eigentlich Kiels Aushängeschild. Hier schlendern die Besucher entlang, die es genießen, mitten in der Innenstadt am Wasser entlang gehen zu können. Hier treffen sich Kieler im Sommer, um ein Feierabendbier mit Blick Richtung Ostsee zu trinken. Und hier machen egal bei welchem Wetter viele Kieler jeden Tag Sport. Doch ausgerechnet hier versperren Gitter den Weg. Jogger müssen ausweichen, wenn Kinderwagen ihnen entgegenkommen, Besucher müssen durch die Gitterstäbe auf die Förde gucken.

 Dass die Sanierung der Spundwand ein Kraftakt ist, steht außer Frage. Die Kassen sind klamm, und neun Millionen Euro sind kein Pappenstiel. Aber hier geht es eben nicht um Schlaglöcher in Nebenstraßen, sondern um ein Instandsetzung in bester Lage. Eine Stadt mit dem Anspruch von Kiel kann es sich nicht leisten, so ein Problem permanent zu vertagen. Es wirkt geradezu absurd, sich um Fördermittel zu bemühen, die touristische Bedeutung der Kiellinie herauszustreichen und gleichzeitig vier Jahre lang das Unkraut wachsen zu lassen – peinliche Baustellenatmosphäre als Kieler Willkommensgruß.

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Meinungen Bundesleserkonferenz 2017 - Leitartikel: Reden Sie mit!

Für uns Schleswig-Holsteiner ist 2017 das Super-Wahljahr. Anfang Mai wurde die rot-grün-blaue Koalition im Landeshaus abgewählt, seit vergangener Woche regiert dort nun ein CDU-Ministerpräsident namens Daniel Günther, der mit Grünen und FDP das erste Jamaika-Bündnis im Norden geschlossen hat.

Christian Longardt 04.07.2017

Danke an alle Zecken, Flöhe und andere Parasiten dieser Welt: Schön, dass es Euch gibt! Wirtschaftlich gesehen. Wäre es anders, gäbe es in Kiel rund 700 Industrie-Arbeitsplätze weniger. Und mit 92 Millionen Euro von Bayer auch nicht die größte Unternehmensinvestition in Kiel seit Jahrzehnten.

Ulrich Metschies 03.07.2017

Stellen Sie sich vor, Sie kommen um 8 Uhr morgens ins Einwohnermeldeamt, ziehen eine Nummer und werden erst um 16 Uhr aufgerufen. Was für eine Frechheit! Acht Stunden warten. Das gibt es sonst nirgends, nicht mal beim gefragtesten Arzt – nur im Kieler Rathaus.

Karen Schwenke 01.07.2017
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