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Meinungen Bastian Modrow zum Wasserstoff-Zug
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22:22 01.10.2018
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow kommentiert.  Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Landesregierung hat sich hohe Ziele gesteckt, den Nahverkehr auf der Schiene bis 2022 attraktiver zu machen. Ob es wirklich gelingen wird, die ehrgeizigen Pläne umzusetzen? Daran dürften nicht nur notorische Pessimisten ihre Zweifel haben.

Natürlich ist es erstrebenswert, in umweltfreundliche Züge zu investieren. Aber auch High-Tech-Züge müssen von Menschen bedient und über ein intaktes Schienennetz gesteuert werden. Doch ausgerechnet in Beziehung auf Infrastruktur und Personal gibt es in Schleswig-Holstein gewaltige Defizite.

Land muss konsequenter werden

Tausende Pendler und Reisende müssen tagtäglich erfahren, dass die Probleme auf den Bahnlinien nicht nur nicht in Griff zu bekommen sind. Nein, die Situation verschärft sich sogar noch. Jüngster Tiefpunkt nach dem Marschbahn-Desaster sind die gestrichenen Zugverbindungen zwischen Kiel und Lübeck – wegen fehlender Lokführer.

Hier muss das Land offenbar noch konsequenter vorgehen. Wenn Krisengespräche und Strafgelder nicht mehr ausreichen, muss der Verkehrsminister als letztes Mittel die Option bekommen, Verträge mit den Anbietern zu kündigen. Wie attraktiv Bahnfahren sein kann, hat am Montag der wasserstoffbetriebene Schienenbus bewiesen. Es war leider nur eine Testfahrt.

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