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Meinungen Bodo Stade zur Olympia-Bewerbung
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16:30 16.09.2015
Von Bodo Stade

Was zu denken gibt, ist eine andere Zahl. Trotz aller Zustimmung glauben gerade mal 30 Prozent, dass Hamburg und Kiel überhaupt eine Chance haben.

Wer auf die Konkurrenz schaut, mag das verstehen. Budapest, Rom, Paris, Los Angeles – Hamburg und Kiel befinden sich mit ihrer Bewerbung in ziemlich guter Gesellschaft. Trotz der großen Namen besteht jedoch kein Grund, jetzt zu verzagen. Es gilt vielmehr, sich doppelt anzustrengen und die Ärmel hochzukrempeln.

Das beginnt mit der Überzeugungsarbeit, die in den Städten selbst zu leisten ist. Am 29. November entscheiden die Bürger über die Olympia-Bewerbung. Sie dafür zu begeistern, dürfte in der Segel-Landeshauptstadt sicher etwas einfacher werden als in der Hansestadt. Doch auch an der Förde sollten Zweifel ernst genommen werden und Zahlen, Fakten und nachvollziehbare Nutzen-Kosten-Rechnungen möglichst schnell auf den Tisch. Denn wirklich Sinn macht eine Olympia-Bewerbung vor allem dann, wenn sie als gemeinsames Ziel begriffen wird. Am Ende müssen Hamburg und Kiel nicht nur irgendwie dafür sein, sondern daran glauben, dass sie es wirklich packen können.

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Frank Behling 16.09.2015

In Kronshagen berät der Sozialausschuss heute über ein Konzept, wonach die Gemeinde bis Ende des nächsten Jahres 400 Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen könnte. Das ist vorausschauende Politik für eine Gemeinde, die nach dem bisherigen Schlüssel nur für 125 Asylsuchende verantwortlich ist.

Kristian Blasel 16.09.2015

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Ralph Böttcher 16.09.2015
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