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Meinungen Carola Jeschke zum Glücksatlas
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20:23 25.11.2015
Von Carola Jeschke

Doch was haben wir eigentlich von der wissenschaftlichen Datenerhebung, was folgt auf die Flut von Informationen über Dinge, die uns glücklich machen? „Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren“, sagte einst Goethe.

Das „Erforschliche“ ist im „Glücksatlas“ aufgedeckt, ist umgesetzt in Punkte und eingeordnet in den Bundesdurchschnitt. Es ist die Zufriedenheit, die stabile Seite des Glücks. Zufriedenheit ist ein hohes Gut, auch und gerade in Zeiten von Terror und Flüchtlingskrise. Man kann sie messen und fördern. Es ist gut zu wissen, dass sich die Wissenschaftler jetzt nicht mit einem glücklichen Lächeln zurücklehnen, sondern die eigentliche Arbeit für viele Disziplinen erst anfängt. Psychologen, Ökonomen oder Arbeitsforscher nutzen die Daten für ihre Arbeit – mit dem Ziel, die Menschen noch glücklicher zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass auch Politiker genau hinschauen, in welchen Bereichen der Schuh drückt. Und die andere Seite des Glücks, die prickelnde und unerforschliche? Die kann man – frei nach Goethe – nur verehren!

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25.11.2015

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