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Meinungen Carola Jeschke zur KVG
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07:39 13.10.2015
Von Carola Jeschke

Doch wie sehr das tägliche Desaster im Bus die Menschen beschäftigt, zeigen nicht nur die vielen Beschwerden von genervten Fahrgästen, sondern auch die Aussagen besorgter Eltern, die nicht sicher sein können, wie und wann ihre Kinder die Schule erreichen.

 Der Bus als Angstraum? Soweit darf es nicht kommen. Die KVG als Dienstleister muss die Sorgen ihrer Kunden ernst nehmen und entsprechend reagieren. Und das heißt nicht, gebetsmühlenartig zu wiederholen, dass jetzt mal wieder die Fahrgäste gezählt werden. Manchmal wäre auch eine ehrliche Antwort die bessere.

 Es gibt zu wenige Busse? Warum ist das so, wenn doch die Fahrgastzahlen in den letzten zwei Jahren nicht deutlich gestiegen sind? Mit nachvollziehbaren Antworten vom Beschwerdemanagement ist frustrierten Kunden mehr gedient als mit Hinhaltetaktik – auch wenn die Situation dadurch nicht sofort gelöst werden kann. Und manchmal geht eben doch noch was, wie jetzt in Neumeimersdorf. Ab Mittwoch sammelt dort der große Gelenkbus frühmorgens die Schüler auf. Ob das reicht, wird sich zeigen. Aber zunächst ist es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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